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Schwalben willkommen heißen

Bald kehren wieder die Schwalben als Frühlingsboten aus ihren Winterquartieren zurück, aber sind sie hier bei uns auch willkommen?
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Für den Nestbau im Mai und Juni brauchen Schwalben einfache Lehmpfützen. Foto: NABU

Für den Nestbau im Mai und Juni brauchen Schwalben einfache Lehmpfützen. Foto: NABU

Seit Jahren gehen die Bestände zurück, denn den Frühlingsboten fehlen oftmals geeignete Nistplätze, Nestbaumaterial und Nahrung. Ursachen dafür sind zum Beispiel Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden, die illegale Beseitigung von Nestern, Versiegelung der Landschaft und die Verwendung von Pestiziden in Gärten und in der Landwirtschaft.

Hilfe ist ganz einfach

Um Mehl- und Rauchschwalben zu helfen, gibt es einfache Möglichkeiten. So sollte man Einschlupflöcher an Ställen, Garagen, Scheunen und ähnlichen Gebäuden offen lassen, damit Rauchschwalben im Innern ihre Nester bauen können, die aus Lehm und Pflanzenfasern bestehen. Auch einfache Lehmpfützen helfen den Schwalben und sollten vor allem zur Nestbauzeit im Mai und Juni immer feucht gehalten werden. Um Mehlschwalben den Nestbau an glatten Wänden zu erleichtern, kann man Nisthilfen anbringen. Mit einfachen Hilfsmaßnahmen, wie dem Anbringen von Kotbrettern kann man gleichzeitig verhindern, dass die Schwalben die Fassade mit Kot beschmutzen. Schwalbenkunstnester und Kotbretter gibt es aktuell bei der NABU-Regionalstelle Trier zu erwerben. Kontakt per Telefon 0651/ 1708819 oder E-Mail region.trier@nabu-rlp.de

Würdigung für Schwalben-Freunde

Außerdem würdigt der NABU Region Trier Bürger, die Schwalbennester an oder in ihren Gebäuden wohnen lassen, mit einer Plakette und einer Urkunde. Bewerben kann man sich hier. RED


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