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Sternfahrt erzielt 12.000 Euro

Markus Betz, dessen Sohn Marius an einer Form von Muskeldystrophie leidet, organisierte zusammen mit dem Verein „DGM-Sternfahrt“ im September die 7. Benefiz-Ausfahrt zugunsten der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM). Der Erlös, der sich aus dem Startgeld der Biker sowie aus Spenden zusammensetzt, wurde nun am Sonntag, 4. Dezember, jeweils zu 50 Prozent an den DGM-Landes- sowie Bundesverband überreicht. Betz selbst ist seit kurzem Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Landesverbands.
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Insgesamt 12.000 Euro sind bei der 7. DGM-Sternfahrt zusammengekommen. Im Bild unter anderem: Markus Betz (hintere Reihe, 3. v.l.), Regina Michels (vordere Reihe, 3. v.r.) und Patricia Habbel-Steigner (vordere Reihe, 2. v.r.)

Insgesamt 12.000 Euro sind bei der 7. DGM-Sternfahrt zusammengekommen. Im Bild unter anderem: Markus Betz (hintere Reihe, 3. v.l.), Regina Michels (vordere Reihe, 3. v.r.) und Patricia Habbel-Steigner (vordere Reihe, 2. v.r.)

Die Aufregung bei Marius war groß, als er im Sommer bei bestem Biker-Wetter die mittlerweile 7. Ausgabe der Sternfahrt eröffnete. Nicht zuletzt auch wegen ihm kamen mehr als 400 Motorradfahrer sowie zahlreiche Gäste zum zweitägigen Sternfahrt-Fest an die Oberbilliger Uferpromenade (der WochenSpiegel berichtete). Nun steht das Ergebnis offiziell fest: Insgesamt 12.000 Euro sind durch das Engagement aller Beteiligten zusammengekommen. „Wir haben hier etwas auf die Beine gestellt, was der DGM bei der Erforschung von Muskelerkrankungen sowie der Unterstützung der Angehörigen sehr hilft“, resümiert Markus Betz. Stellvertretend für ihre Verbände nahmen Regina Michels vom DGM-Landesverband Rheinland-Pfalz und Patricia Habbel-Steigner vom DGM-Bundesverband mit Sitz in Freiburg den Spendenscheck entgegen.

Für Forschung und Beratung

Mit dieser Aufteilung wird sowohl die Forschung als auch die unmittelbare Beratung und Unterstützung von Betroffenen gefördert. Der Landesverband führt in verschiedenen rheinland-pfälzischen Städten und Gemeinden Familienseminare durch, mit denen ein geschützter Kontaktraum für Betroffene geschaffen wird. „Dort findet der direkte Austausch statt. Niemand braucht etwas zu erklären, jeder weiß worum es geht“, sagt Regina Michels. Ein Problem sei es jedoch, geeignete Räumlichkeiten zu finden, da diese vollständig barrierefrei sein müssen. Sie lobt den Einsatz von Markus Betz sowie das Engagement der Bürger: „Es gibt nicht so viele Gemeinden wie Oberbillig. Hier steht der ganze Ort hinter der Sache.“ Die Arbeit des Bundesverbandes spannt den Bogen über die Finanzierung von Grundlagenforschung im Bereich der Muskelerkrankungen, der Information von Ärzten über entsprechende Krankheitsbilder sowie die Organisation von Jugendtreffen. Darüber hinaus betreibe man Lobbyarbeit. So habe man maßgeblich an der Ausgestaltung des Bundesteilhabegesetz mitgewirkt. Seinen Dank richtet Markus Betz schließlich auch an den Ortsbürgermeister Andreas Beiling für die Bereitstellung des Festgeländes. Dieser indes lobte die Qualität der Benefizveranstaltung. „Es stimmt von vorne bis hinten“, so Breiling. Weitere Informationen zur Arbeit der DGM gibt’s im Internet unter www.dgm.org. Foto: Kreller


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