SVE ist Teil der Aktion "Für ein buntes Miteinander"

Trier. Bereits im Januar hatte der Innen- und Sportminister von Rheinland-Pfalz Roger Lewentz den Startschuss zur Aktion "Für ein buntes Miteinander - Gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport" gegeben. Vom 1. Mai an werden nun 15 rheinland-pfälzische Sportvereine, darunter auch Eintracht-Trier, ein Jahr lang in ihren Bestrebungen diskriminierungsfrei aktiv zu sein begleitet und mit jeweils bis zu 4.000 Euro unterstützt.

"Für ein buntes Miteinander fördert aktiv Respekt und Toleranz, richtet sich explizit gegen Rassismus und rechte Tendenzen im Sport und verurteilt darüber hinaus auch jegliche andere Form der Diskriminierung, beispielsweise in Form von Sexismus und Homophobie", betont Minister Lewentz. "Uns allen muss klar sein, dass Rassismus und Diskriminierung sowohl im Sportumfeld als auch in der Gesellschaft generell eine latente Gefahr sind und wir deshalb nie in unseren Bemühungen nachlassen dürfen, etwas dagegen zu unternehmen", so Lewentz weiter.

Die Aktion trägt dazu bei, Ängste voreinander und Ressentiments gegeneinander abzubauen, um so die präventiven und integrativen Ressourcen des Sports voll auszuschöpfen. Eingebettet ist das Engagement in den landesweiten Themenschwerpunkt "Miteinander Gut Leben. Rheinland-Pfalz gegen Hass und Hetze." Aus dem Bereich des Sportbunds Rheinland beteiligt sich auch der SV Eintracht-Trier 05 e.V., der die Kampagne in die Arbeit des bestehenden Fanprojektes einbinden möchte.

Ganz im Sinne der Maßgabe "Prävention durch Informationen" werden die Vereine innerhalb eines Jahreszeitraumes in ausgewählten Themen aus dem Phänomenbereich, beispielsweise dem Erkennen von Alltagsrassismen oder dem Bereich Rechtsrock, geschult. Darüber hinaus soll durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen für Diskriminierung sensibilisiert und Fehlentwicklungen vorgebeugt werden. Die vom Ministerium gemeinsam mit den Kooperationsvereinen geplanten und von den Vereinen vorgeschlagenen Maßnahmen reichen von Aktivitäten im Rahmen der Jugendarbeit bis hin zu Bildungs- und Fortbildungsangeboten.

RED

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