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Tag der Lehre an der Hochschule Trier

Trier. Bye, bye Frontalunterricht. Wie gelingt aktivierende Hochschullehre und wie können innovative Lehrmethoden gewinnbringend an Hochschulen eingesetzt werden? Das war am vor kurzem Thema des "Tags der Lehre" an der Hochschule Trier, an dem rund 60 interne und externe Besucher teilgenommen haben.

Die Veranstaltung wurde 2017 ins Leben gerufen und bietet ein Forum für Austausch, Diskussion und Vernetzung zu Fragestellungen guter Hochschullehre.  "Gute Lehre ist für uns eine besondere Verpflichtung, denn die Studierenden nehmen unsere Hochschule in erster Linie als Ort des Lehrens und Lernens wahr. Die stetige Weiterentwicklung der Lehre sehen wir als Ausdruck einer lebendigen Hochschule", erläuterte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Norbert Kuhn. "Am Tag der Lehre haben unsere Kollegen eindrucksvoll gezeigt, wie man Lehre durch Planspiele, Lernportfolios, Online-Rallyes und Co.  gestalten und modern ausrichten kann. Ganz wichtig ist uns dabei, dass wir Studierende miteinbeziehen und gemeinsam an einer Weiterentwicklung arbeiten."

Lernkonzepte präsentiert

Aloisia Sens, Preisträgerin des Lehrpreises 2017, stellte ihre Online-Rallye vor, mit deren Hilfe die Studierenden spielend Französisch lernen können. Auf der E-Learning Plattform OpenOLAT hat sie ein integratives Blended-Learning-Konzept mit seinem Gamification-Ansatz entwickelt. Im Anschluss präsentierten weitere Dozenten aus unterschiedlichen Fachbereichen der Hochschule Trier ihre innovativen Lehrkonzepte und demonstrierten, wie sie neue, auch digitale Methoden einsetzen und sie gemeinsam mit ihren Studierenden erproben.  Den Abschluss der Vortragsreihe machte Caroline Birkel, Masterabsolventin des Studiengangs Kommunikationsdesign und Sonderpreisträgerin des Lehrpreises 2017. Damit hat die Hochschule Trier insbesondere das studentische Engagement in der Lehre gewürdigt.

Podiumsdiskussion zur "aktivierenden Lehre"

Zur anschließenden Podiumsdiskussion kamen Prof. Dr. Anna Bulanda-Pantalacci (Fachbereich Gestaltung, Trägerin des Akademiepreises des Landes Rheinland-Pfalz), Prof. Dr. Ernst Georg Haffner (Fachbereich Technik, E-Learning-Tool "eTrainer"), Prof. Dr. Hartmut Zoppke (Fachbereich Technik, Projekt ProTRon) und Maximilian Kurth (AStA-Referent für Kultur und Hochschulpolitik) zusammen, um über die Frage "Wie gelingt aktivierende Lehre" zu diskutieren. "Der Tag der Lehre macht einen kontinuierlichen Dialog über die Qualität von Studium und Lehre sichtbar und zeigt das große Potential und die Bandbreite von spannenden Lehrkonzepten, die an unsere Hochschule Anwendung finden und uns in die Zukunft bringen. Darauf können wir sehr stolz sein", resümiert Präsident Kuhn.  

RED

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