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Theater Trier: Strauss und Bartók in einem Konzert

Gleich zweimal werden Generalmusikdirektor Victor Puhl und das Philharmonische Orchester der Stadt Trier beim 5. Sinfoniekonzert am 16. und 18. Februar im Theater Trier zu hören sein.
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Foto: FF

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Mit Béla Bartóks "Herzog Blaubarts Burg", einer konzertanten Opernaufführung, steht ein "Meisterwerk des 20. Jahrhunderts" auf dem Programm, wie der Generalmusikdirektor unterstreicht. "Das Werk ist emotional sehr dicht. Es geht um eine äußerst intime Auseinandersetzung zwischen zwei Menschen", beschreibt Puhl den Abend. Gemeint sind die Figuren Herzog Blaubart und Judith, verkörpert von Bariton László Lukács und Sopranistin Bernadette Flaitz. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine entscheidende Frage:  Gibt es einen Punkt in der Liebe, an dem man seinem Gegenüber alle Geheimnisse zu offenbaren hat oder behält man einen Rest an Geheimnissen für immer für sich? "Diese ganze Emotionalität auf eine Stunde zu konzentrieren, macht "Herzog Blaubarts Burg" zu einer phantastischen Komposition", fasst Puhl zusammen.

Wagner und Lukács in einem Konzert

Das Werk wird in ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln im Großen Haus des Theaters zu hören sein. Mit László Lukács singt ein gebürtiger Ungar die Titelpartie, der dazu schon seit 25 Jahren am Theater Trier in zahllosen Titelpartien zu sehen und zu hören war. "Wie bei jedem Meisterwerk lohnt es sich, dieses Werk zweimal zu hören", so Victor Puhls Ratschlag an alle Konzertfreunde in der Region. Ebenfalls auf dem Programm stehen wird die Tondichtung "Tod und Verklärung" von Richard Strauss, einem Vorbild Béla Bartóks.

Die Konzerte finden am Donnerstag, 16. Februar und Samstag, 18. Februar, jeweils um 20 Uhr im  Theater Trier statt. Infos gibt es hier.