Andreas Arens

Unternehmer Günther Reh an Heilig Abend verstorben

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist an Heilig Abend die Unternehmerpersönlichkeit Günther Reh im Alter von 86 Jahren verstorben. Reh, der 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden war, machte sich nicht nur als äußerst erfolgreicher Weinkaufmann einen Namen, sondern hatte auch ein großes kulturelles und soziales Herz.

Reh entwickelte nach der Übernahme des väterlichen Betriebs 1962 Sektmarken von Weltruf, darunter Faber, Schloss Wachenheim und Nymphenburg Sekt. Über 300 Millionen Euro Umsatz  pro Jahr erwirtschaftete die Schloss-Wachenheim-Gruppe zwischenzeitlich auf dem weltweiten Markt. Die Restaurierung des Klosters Machern in Wehlen oder der Ankauf und das Aufpolieren von bedeutenden Gebäuden in der Trierer Innenstadt - darunter die Steipe am Hauptmarkt und das Dreikönigshaus in der Simeonstraße - waren ebenso Steckenpferde von ihm, wie der Bau eines Wohnheims mit integrierter Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Graach. Der aus Leiwen stammende Reh lebte in den letzten Jahren in Trier. Stellungnahme von Julia Klöckner In einer ersten Stellungnahme würdigt die CDU-Landeschefin Julia Klöckner den Verstorbenen: "Mit Herrn Reh und seinem Unternehmen hatte ich bereits in meiner Zeit als Chefredakteurin des Sommelier-Magazins und als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesagrarministerium zu tun. Günther Reh war eine feste, ernstzunehmende und anerkannte Größe in der Weinbranche. Gerade für unser Weinland Rheinland-Pfalz war er sehr prägend. Worte können sicher nur wenig Trost spenden, dennoch sind die Gedanken der rheinland-pfälzischen Christdemokraten bei seiner Familie, die an den Weihnachtstagen einen schweren Verlust tragen mussten."Im Bild: Seit 2008 war Günther Reh ? hier im Bild mit seiner 2012 verstorbenen Gattin Käthi ? Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Leiwen. Archivfoto: Arens 


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