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Update: Suche nach vermisstem Moseschwimmer weiter erfolglos

Auch am zweiten Tag ist die Suche nach einem in der Mosel vermissten jungen Mann aus Trier ohne Erfolg geblieben. Der 19-Jährige hatte am 29. Juli versucht, den Fluss auf Höhe des Barbara-Ufers zu durchschwimmen. Dabei hatten ihn die Kräfte verlassen und er war untergegangen.
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Der 19-Jährige wollte zusammen mit einem anderen jungen Mann gegen 17.30 Uhr die Mosel auf Höhe des Barbara-Ufers aus Richtung West-Ufer zum Anleger des dortigen Ruderclubs durchschwimmen. Den 19-Jährigen aus Trier verließen dabei nach etwa drei Viertel der Strecke die Kräfte. Er ging nach Augenzeugenberichten mehrfach unter. Die sofort alarmierte Berufsfeuerwehr Trier leitete eine Rettungs- und Suchaktion ein, die bis 23.30 Uhr dauerte. Mit den beiden Booten der Berufsfeuerwehr Trier sowie einem Boot mit Sonargerät des Technischen Hilfswerks suchten über ein Dutzend Taucher der Berufsfeuerwehr Trier, der Feuerwehr Bitburg sowie vom Zivilschutz aus Luxemburg das Ufer und die Mosel über fünf Stunden lang ab. Der Rettungshubschrauber Christoph 10 sowie ein Hubschrauber der Luxemburgischen Air Rescue halfen zudem bei der Suche aus der Luft. Insgesamt waren rund 60 Rettungskräfte von der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Olewig, der Wasserschutzpolizei, der Schnellen Einsatzgruppe, der Polizei und der Notfallseelsorge vor Ort.

+++ Update +++

Die Suche nach dem 19-Jährigen ist auch am Montag ohne Erfolg geblieben. Die Suche wurde am Montag seit dem frühen Morgen mit drei Booten und insgesamt rund 30 Einsatzkräften fortgesetzt. Die Wasserschutzpolizei Trier war mit einem Boot mit Echolot unterwegs und untersuchte die Schifffahrtsrinne flussabwärts. Taucher der Berufsfeuerwehr tauchten an mehreren dabei auffälligen Stellen am Grund des Flusses. Parallel fuhr ein weiteres Boot der Feuerwehrwehr beide Uferseiten ab und suchte dort. Außerdem gingen mit Unterstützung des Löschzugs Olewig der Freiwilligen Feuerwehr Suchstaffeln an den beiden Uferseiten flussabwärts, um das Dickicht genau unter die Lupe zu nehmen.

Am Nachmittag flog zudem eine Drohne des Kreisfeuerwehrinspekteurs Trier-Saarburg den Bereich der Pferdeinsel (Höhe Zurlauben) ab. Alles bisherigen Suchmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

Die Suche wurde am Montagnachmittag vorläufig unterbrochen. Die Wasserschutzpolizei wird die Mosel am Dienstag im Rahmen ihrer normalen Bestreifung weiter untersuchen und hat außerdem für Mittwoch ein Spezial-Sonar aus Mainz angefordert, mit dem der Fluss noch genauer abgesucht werden kann.

RED, Fotos/Video: Agentur Siko


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