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Vertrag zur Bildungskoordination signiert

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis Trier-Saarburg und der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz – Saarland durch Landrat Günther Schartz und Dr. Katja Wolf bekommt der Landkreis externe Unterstützung beim Aufbau von Koordinierungsstrukturen im Bildungsbereich für Neuzugewanderte.
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Unterzeichnung der Zielvereinbarung durch Dr. Katja Wolf und Landrat Günther Schartz mit Hanno Weigel (Transferagentur RLP-SL), Geschäftsbereichsleiter Rolf Rauland, Norbert Etringer (Abteilungsleiter Schulen und Gebäudemanagement) und Bildungskoordinatorin Katharina Schmidt. Foto: Kreis Trier-Saarburg

Unterzeichnung der Zielvereinbarung durch Dr. Katja Wolf und Landrat Günther Schartz mit Hanno Weigel (Transferagentur RLP-SL), Geschäftsbereichsleiter Rolf Rauland, Norbert Etringer (Abteilungsleiter Schulen und Gebäudemanagement) und Bildungskoordinatorin Katharina Schmidt. Foto: Kreis Trier-Saarburg

Seit Mai 2017 beschäftigt der Landkreis Trier-Saarburg eigens eine Bildungskoordinatorin für Zugewanderte.

Bildungsangebote für Zugewanderte

Finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung kümmert sich Katharina Schmidt darum, Bildungsangebote für neuzugewanderte Menschen im Landkreis zu vernetzen und aufeinander abzustimmen. Einen Überblick der vorhandenen Angebote hat sie sich bereits verschafft. Wo die Bildungsangebote noch nicht ausreichen, wird sie aktiv und geht auf die entsprechenden Akteure zu.

Voraussetzung für gelingende Integration

Landrat Günther Schartz: "Ziel ist es, die Bildungsangebote als Voraussetzung für eine gelingende Integration in den ganz unterschiedlichen Facetten zu verankern. So geht es unter anderem um Neuzugewanderte, die in ihren Heimatländern keine großen Bildungschancen gehabt haben. Ein weiteres Beispiel sind die Jugendlichen, die älter als 18 Jahre sind, nicht mehr der Schulpflicht unterliegen und damit nicht automatisch Anspruch auf einen Schulplatz haben. Wir sind hier unterwegs und haben zusammen mit Partnern an der Berufsbildenden Schule in Saarburg eine Migrationsklasse eingerichtet. Ein weiteres Thema ist der Integrations- und damit auch Bildungsbedarf von Frauen aufgrund ihrer in den Herkunftsländern speziellen Rolle in Gesellschaft und Familie. Wir versuchen an den verschiedenen Stellschrauben zu drehen und sind dankbar, dass die Transferagentur uns bei der Koordinierung der Bildungsangebote behilflich ist." Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis und der Transferagentur werden erste Ziele der Zusammenarbeit sowie Unterstützungsmaßnahmen durch die Agentur festgelegt.