Jan Kreller

Volkstrauertag: Stadt und VG Konz gedenken Opfer von Krieg und Gewalt

KONZ. Veranstaltung am Ehrenmal "Auf dem Sprung".

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(v.l.n.r): Guido Wacht (Beigeordneter der VG), Dieter Klever (VdK) und Vertreter der Feuerwehr bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Konz.

(v.l.n.r): Guido Wacht (Beigeordneter der VG), Dieter Klever (VdK) und Vertreter der Feuerwehr bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Konz.

Foto: VG Konz

Stadt und VG Konz haben den Volkstrauertag 2022 mit einer Gedenkfeier begangen. Nach Corona fand die Veranstaltung am Ehrenmal "Auf dem Sprung" erstmals wieder öffentlich statt, so dass auch Bürger teilnehmen konnten. Zugegen waren außerdem zahlreiche Vertreter von Vereinen, Verbänden und der kommunalen Gremien.

 

Der Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Guido Wacht machte in seiner Rede auf die besondere Bedeutung des Volkstrauertages aufmerksam: "Immer wieder wurden in der Vergangenheit Zweifel geäußert, ob wir diesen Gedenktag noch brauchen. Doch ich glaube, dieses Jahr hat sich gezeigt: Ja, wir brauchen ihn. Am 24. Februar überfiel Russland die Ukraine. Und nicht nur im Fernsehen konnten wir verzweifelte, verängstigte Menschen sehen. Sie waren hier - in Deutschland, in Konz - flüchteten vor den Schrecken des Krieges in ihrer Heimat. Krieg war auf einmal wieder nah. Und er zeigt uns: auch wenn wir hier in Deutschland bereits so viele Jahre in Frieden leben - selbstverständlich ist dieser Frieden nicht."

 

Die Gedenkfeier wurde von Schülern der Realschule Plus Konz feierlich mitgestaltet. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musikverein Concordia Konz. Mit einer Kranzniederlegung durch den VdK-Ortsverband Konz und die Freiwillige Feuerwehr Konz und einer Schweigeminute endete die Veranstaltung. Auch in vielen Konzer Stadtteilen und Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde wurde den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht und damit ein Zeichen für den Frieden gesetzt.


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