Weihnachten weltweit

Die ganze Familie feiert die Heilige Nacht unterm geschmückten Mangobaum, der Weihnachtsmann reitet auf einem knallbunten Surfbrett über die Wellen zur Weihnachts-Strandparty an und eine alte verlotterte Hexe verteilt Weihnachtsgeschenke an Kinder.
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Down under kann es sich der Weihnachtsmann im ergrünenden Weinberg gemütlich machen. Foto: Unsplash

Down under kann es sich der Weihnachtsmann im ergrünenden Weinberg gemütlich machen. Foto: Unsplash

Klingt das für Sie wie eine Szene aus einem etwas verdrehten Weihnachtsfilm? Falsch geschrieben! Obwohl Weihnachten weltweit von Christen gefeiert wird, ist es keineswegs überall gleich. Und so bringt in manchen Ländern nicht das Christkind Geschenke, sondern die Hexe Befana oder Väterchen Frost. An anderen Orten werden am ersten Weihnachtstag riesige Strandpartys veranstaltet oder Mangobäume und Bananenstauden als Weihnachtsbäume geschmückt. Auch zu Weihnachten gilt: Andere Länder, andere Sitten! Hier sind einige Beispiele: In Italien warten Kinder in der Nacht vom 3. Januar vom 5. auf den 6. Januar darauf, dass die alte und etwas verlassene Hexe Befana Geschenke bekommt. In Russland wird Weihnachten am 7. Januar nach dem julianischen Kalender am 25. Dezember gefeiert. Väterchen Frost fährt auf seinem Schlitten und präsentiert dann die Kinder. In Australien kommt oft der Weihnachtsmann aufs Surfbrett, denn hier fällt Weihnachten mitten in den Hochsommer. An den ersten Feiertagen finden riesige Park- und Strandpartys statt, bei denen oft das Weihnachtsessen gegrillt wird. Christliche Inder schmücken zu einer Weihnachtsfeier keine Tanne, sondern einen Mangobaum oder gar eine Bananenstaude. Wo verbringen die Finnen gerne Heiligabend? Genau, auch an diesem besonderen Tag schwitzen sie gemeinsam in der Sauna und essen dann ein „Baked Sweden“, ein weihnachtliches Schweinefleisch vom Schwein. In Grönland verteilt der Weihnachtsmann nicht nur Geschenke, er wünscht sich auch die erholsamste Babyschnauze, die er in seine große Glocke steckt und mitnimmt. In Spanien müssen Kinder dagegen etwas länger auf Geschenke warten, da diese erst am 6. Januar die Heiligen Drei Könige taufen.