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Weihnachtsmarkt und Sterntaler Weihnachtsfest laden ein

Romantisch, besinnlich, stimmsvoll: Wie könnte man sich besser auf Weihnachten einstimmen, als auf dem Trierer Weihnachtsmarkt? Auch der Sterntaler Weihnachtsfest im Brunnenhof lädt zu einem Besuch ein. Angst vor Terroranschlägen wie in Paris muss man laut Polizei auf dem Trierer Weihnachtsmarkt nicht haben. Die Beamten waren allerdings vor Taschendieben.
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Noch bis zum 22. Dezember können Besucher auf dem mittelalterlichen Hauptmarkt und vor der imposanten Kulisse des Trierer Domes über den Weihnachtsmarkt schlendern. In 95 Holzhäuschen werden weihnachtliche Waren wie Weihnachtsschmuck, Holzspielzeug, Kerzen, Gläser, Geschenkartikel, Keramik und vieles mehr angeboten. Öffnungszeiten:

  • Montag bis Mittwoch:10.30 bis 20.30 Uhr
  • Donnerstag bis Samstag 10.30 Uhr bis 21.30 Uhr
  • Sonntag 11 bis 20.30 Uhr
Mehr gibt es hier.

Sterntaler Weihnachtsfest

Vom 27. bis  29. November  präsentiert die Kulturkarawane das 2. Sterntaler Weihnachtsfest in den historischen Gemäuern des Trierer Brunnenhofes. Über 30 regionale und überregionale Aussteller präsentieren ihre mit Liebe handgemachten Produkte zwischen den bunt beleuchteten Arkaden des ehemaligen Kreuzganges. Für das leibliche Wohl sorgen lokale Gastronomen. Glühweine und Glühviez gibt es ausschließlich von ortsansässigen Winzern. Öffnungszeiten
  • 27. November:  12 bis 21 Uhr
  • 28. November: 10 bis 21 Uhr
  • 29. November: 11 bis 19 Uhr.
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Keine Angst vor Terroranschlägen

Nach den Anschlägen von Paris sprechen die deutschen Sicherheitsbehörden von einer "abstrakt hohen Gefahrenlage", die für ganz Deutschland und viele weitere Länder gilt. Trotzdem gibt es derzeit keine konkrete Gefahr für Großveranstaltungen, zu denen auch der Trierer Weihnachtsmarkt gehört. "Wir führen fortlaufend intensive Lagebeurteilungen durch. Derzeit liegen uns keine Erkenntnisse vor, die eine konkrete Gefahr terroristischer Angriffe auf den Trierer Weihnachtsmarkt oder andere Veranstaltungen in der Region begründen", sagt der Trierer Polizeipräsident Lothar Schömann. Die Polizei wird in der Adventszeit wieder verstärkt im Einsatz sein. Uniformierte und zivile Kräfte werden täglich während der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes in der Innenstadt präsent sein. Vorgesehen sind auch gemeinsame Streifen mit internationaler Polizeibesetzung an den Adventssamstagen.

Polizei warnt vor Taschendieben

Dreisten Taschendieben gelingt es immer wieder, Beute zu machen. Dabei nutzen sie das dichte Gedränge auf Weihnachtsmärkten, in Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Bahnhöfen und Kaufhäusern. Hier können sie oftmals ungehindert Brieftaschen, Geldbörsen oder Handys aus Handtaschen oder der Kleidung ihrer Opfer stehlen. Beliebte Tricks sind dabei das Anrempeln oder das Beschmutzen und anschließende vermeintliche Säubern der Kleidung ihrer Opfer, die Frage nach dem Weg und das Vorhalten eines Stadtplans oder die Bitte, Geld zu wechseln.  Die Polizei bittet die Bevölkerung wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend über den Notruf 110 zu melden.  Das rät die Polizei
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie für ihren Einkauf benötigen.
  • Bieten Sie Fremden beim Bezahlen keinen Einblick in Ihre Geldbörse oder Brieftasche.
  • Tragen Sie Geld, Wertsachen und Papiere stets in verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper.
  • Benutzen Sie Brustbeutel, Gürteltasche oder Geldgürtel zur Aufbewahrung Ihrer Wertsachen.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder unter den Arm geklemmt.
  • Lassen Sie niemals Ihre Handtasche unbeaufsichtigt.
  • Legen Sie beim Einkaufen Ihre Geldbörse nie oben in die Einkaufstasche oder den Einkaufswagen.
Foto: Archiv/Neumann