Wir sind sehr zufrieden damit

Trier. Leserbrief von Familie Frölich aus Serrig

"In der Wochenspiegel-Ausgabe Konz-Saarburg v. 7./8. Februar gab es in der Glosse „Spiegelein“ einen negativen Kommentar zur Biomüllentsorgung.

Dem kann ich überhaupt nicht zustimmen:

  1. Wenn man es richtig macht, gibt es auch keine matschigen Biotüten: man hat immer Zeitungspapier zur Hand, um Biomüll einzuwickeln. Papier saugt die Restflüssigkeit im Biomüll und die Biotüte wird überhaupt nicht matschig. Einfach mal ausprobieren.
  2. Im Saarland gibt es für jeden Haushalt die grüne Tonne. Darin wird der Biomüll entsorgt. Jeder Haushalt hat seine Eigene. Im Sommer schwirren die Mücken und Wespen um die Tonne und sie ist voller Maden.

Das bedeutet daß nach jeder Entleerung im Sommer die Tonne gereinigt und ausgespült werden muß, sonst hält man es in der Umgebung vor Gerüchen und Fliegen nicht aus.

  1. Im Gegensatz dazu wurde die Tonne im Winter oft nicht geleert, weil der Biomüll eingefroren war.

Ich jedenfalls möchte keine Biotonne mehr neben meinem Haus stehen haben. (aus eigener Erfahrung)

  1. Darüber hinaus entstehen zusätzliche Kosten: da der Entsorgungsverband dann wieder jedes Haus anfahren und die grüne Tonne leeren muß, entstehen wiederum zusätzliche Kosten.  Im Saarland kostet die Biotonne 58€ pro Jahr pro Haushalt.
  2. Es wird dort auch behauptet, dass es allgemein üblich sei, an jedes Haus eine Biomülltonne zu stellen. Das stimmt so nicht. Beispiele für das A.R.T-Verfahren sind z.B. Regensburg und auch München.

Also nicht immer über alles meckern und schlecht reden.

Es gibt auch gute Ideen. 

Wir sind sehr zufrieden damit."

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