WochenSpiegel-Aktion: Stark für Kunst und Kultur

Trier. Künstler müssen derzeit noch viel kreativere Wege finden, um ihre Kunstleben zu können. Auch für Musiker kann es aus beruflicher Perspektive nichts Schlimmeres geben, als nicht gehört zu werden. Mit der Aktion »Stark für Kunst & Kultur« will der Wochen-Spiegel den Künstlern der Region eine digitale Plattform bieten. Los geht‘s am 1. Dezember.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben bekanntlich auch die Künstler schwer getroffen. Alle Konzerte sind entweder abgesagt oder zunächst auf das kommende Jahr verschoben worden. Kunst und Kultur sind dabei aber nicht nur bloßes unterhaltendes Beiwerk, sondern in den meisten Fällen auch demokratie-relevant.

Wo sonst können ungewöhnliche Konzepte, Gedanken und Eindrücke konzipiert, aufgeführt und in die Köpfe und Herzen der Menschen transportiert werden? Musik inspiriert, tröstet, motiviert, schenkt Hoffnung und macht die eine oder andere Fahrt mit Bus oder Bahn erträglicher. Musik aus der Konserve, von der Streamingplattform kann das Live-Erlebnis jedoch nicht ersetzen. Ob im Club oder in der Konzerthalle oder Open-Air: Wir wollen Musik mit all unseren Sinnen erfassen und erleben.

In der Pandemie ist jedoch alles anders, denn Kontakte sind eingeschränkt und Live-Konzerte dadurch bis auf weiteres nicht möglich. Und so bietet der WochenSpiegel mit seiner Reichweite Musikern der Region die Möglichkeit, ein Stück weit wieder sicht- und hörbarer zu werden. Uns haben bereits viele Beiträge erreicht, von Pop, Rock über Elektro bis hin zum Musical-Stück.

Ab dem 1. Dezember posten wir jeden Tag um 19 Uhr einen Clip eines Musikers oder Band.

Einsendungen sind weiterhin möglich. Alle Infos: tinyurl.com/y675eq2s.

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Corona-Ausbruch in "Ebernach": Zwei weitere Tote

Cochem. Der gravierende Ausbruch des Corona-Virus im Behindertenheim »Kloster Ebernach« (wir berichteten) verschlimmert sich weiter. Nach Informationen des Cochemer WochenSpiegel sind mittlerweile 19 Bewohner und schon 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. Am Wochende starben zwei weitere Bewohner. Damit sind insgesamt vier Bewohner des Behindertenheims an Corona gestorben.  Dabei waren die Verantwortlichen der Behinderteneinrichtung vor rund einer Woche noch optimistisch und hatten in einem Interview mit dem WochenSpiegel davon gesprochen, dass es »zu einer Eindämmung des Ausbruchs gekommen« sei. Damals waren lediglich vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Mittlerweile (Stand Montag) bestätigt die Kreisverwaltung bereits 16 betroffene Fälle beim Personal der Behinderteneinrichtung.  Neben dem Kloster Ebernach sind noch weitere Einrichtungen im Kreis Cochem-Zell vom Coronavirus betroffen. Nach Auskunft der Kreisverwaltung Cochem-Zell zählen dazu das Seniorenzentrum Seeblick Ulmen (drei Bewohner/innen), das Seniorendomizil Eifel Düngenheim (vier Bewohner/innen und drei Mitarbeiter/innen), St. Martin, Düngenheim (ein Bewohner/in) die Kita »Arche Noah« Düngenheim (ein Kind) sowie die Kita in Blankenrath (ein Erzieher/in). Seit Ausbruch des Coroavirus haben sich im Kreis Cochem-Zell 1195 Menschen infiziert. 20 davon starben an dem aggressiven Virus. Unterdessen läuft die Impfung weiter. Bis zum Montag waren 1502 Cochem-Zeller gegen das Virus geimpft. Der gravierende Ausbruch des Corona-Virus im Behindertenheim »Kloster Ebernach« (wir berichteten) verschlimmert sich weiter. Nach Informationen des Cochemer WochenSpiegel sind mittlerweile 19 Bewohner und schon 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter…

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