WochenSpiegel-Mini-EM: Kleine Kicker im Fußball-Rampenlicht

E-Jugend-Mannschaften eifern bald den Großen nach

Trier. Das lange Warten hat ein Ende: Nicht nur in Frankreich spielen jetzt 24 Mannschaften um den begehrten Titel, sondern in Kürze auch in Trier-Tarforst: Die WochenSpiegel-Mini-EM geht am Samstag und Sonntag, 18./19. Juni, auf dem Kunstrasenplatz am Trimmelter Hof über die Bühne.

Der Spielplan steht, Dutzende von Helfern sind bereit – und die Vorfreude der Fußballkids der Jahrgänge 2005 und 2006 kennt keine Grenzen. Sie spielen am kommenden Wochenende getreu dem großen Vorbild in Frankreich ihre eigene Europameisterschaft aus. Der Vorteil gegenüber dem Turnier in der "Grande Nation": Am Trimmelter Hof in Trier-Tarforst geht alles viel kompakter über die Bühne, wahrscheinlich mit deutlich mehr Toren und mit mindestens genauso viel Leidenschaft.

Watzerath und Hetzerath kicken zum Auftakt

Gestartet wird am Samstag, 18. Juni, um 11 Uhr, mit dem Duell der Jugendspielgemeinschaften aus Watzerath und Hetzerath, die für Frankreich beziehungsweise Rumänien antreten. Auf dem Parallelfeld treffen dann bereits Wales und die Slowakei alias JSG Morbach und JSG Kyllburg aufeinander. Am Sonntag, gegen 15 Uhr, steht der Sieger fest. Auf diesen wartet dann wieder der von der Firma Zinnhannes aus Krummenau im Hunsrück gestiftete Pokal. Aus dem gleichen Hause erhalten die Teilnehmer zudem Pins und Medaillen. Zu den Topsponsoren der Mini-EM zählen auch Sport-Fleck und die Deutsche Telekom.

Zahlreiche Bewerber

Mehr als 50 Teams aus der Eifel, vom Hunsrück und der Mosel hatten sich zu Jahresbeginn beim WochenSpiegel um einen der begehrten Startplätze beworben. "Mehr als 24 konnten wir nun mal leider nicht einladen. Sonst könnten wir die EM in Frankreich ja auch nicht nachspielen", lässt Turnierleiter Steffen Lange vom FSV Tarforst durchblicken. Vorsitzender Werner Gorges betont: "Wir danken dem WochenSpiegel, mit dem wir nach der Mini-WM 2014 und der Mini-Champions-League im vergangenen Jahr schon das dritte Turnier veranstalten. Natürlich wollen alle den ‚Großen‘ nacheifern. Ziel ist es, die Jugend für den Fußball zu begeistern."

Begeisterung wecken

Bei der Zulosung Anfang April hatte "Glücksfee" Paul Linz – aktueller Coach des Oberligisten FSV Salmrohr – bereits betont: "Wenn ganz junge Fußballer mit einer solchen Begeisterung bei der Sache sind, ist und bleibt das aber immer noch etwas ganz Besonderes." WochenSpiegel-Verlagsleiterin Evelin Maus sieht in der Realisierung der Mini-EM ein "klares Zeichen für unsere regionale Verbundenheit und unseren engen Bezug zum Sport".

Fußballspiele und mehr

Der Fußballkreis Trier-Saarburg lobt wieder einen gesonderten Fairness-pokal aus, zudem wirkt "Sala-Sportfotografie" aus Trier-Ehrang im Rahmenprogramm mit: Die kleinen Kicker können sich im EM-Look ablichten lassen. Beim Gestalten der jeweiligen Länderfahne – eine Jury wählt die schönste aus und verleiht hierfür einen exklusiven Preis –  konnten sich die E-Junioren schon mal auf die Mini-EM einstimmen.

AA

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