XXL-Pfarreien: Im Frühsommer soll es Klarheit geben

Trier. Die Strukturreform im Bistum Trier liegt derzeit auf Eis. Die Römische Kongregation hat sich nun aber zum Zeithorizont des Verfahrens geäußert: Im Fürhsommer soll es Klarheit über den Fortgang der Synodenumsetzung geben.

"Für den Frühsommer erwarten wir Klarheit, in welcher Form unsere Synodenumsetzung organisatorisch und strukturell weitergehen kann", so Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg. Er erklärte, Anfang Februar  habe die römische Kleruskongregation Bischof Dr. Stephan Ackermann geschrieben, dass seine Stellungnahmen eingegangen seien und sowohl die Kleruskongregation wie auch der Päpstliche Rat zur Interpretation der Gesetzestexte sich damit befassen.  

Weiter habe die Kongregation mitgeteilt, dass die Prüfung "in Anbetracht der Bedeutung des Themas für die Pastoral und für den priesterlichen Dienst in der Diözese" noch einige Zeit in Anspruch nehme. Als Termin sei der 30. April genannt worden. "Im Umfeld dieses Datums werden voraussichtlich auch die vom Bischof erbetenen Gespräche in dieser Sache stattfinden", sagte von Plettenberg. Damit sei klar, dass ein unterjähriger Start der neuen Pfarreien in 2020 definitiv ausgeschlossen ist. "Nach Abschluss des römischen Verfahrens werden wir zeitnah einen neuen Zeitplan vorlegen, wann die rechtlichen Rahmenbedingungen veröffentlicht werden und welche Schritte sich daraus ergeben." 

Alle Informationen zur Synodenumsetzung gibt es hier.

Hintergrund

Im Rahmen der Strukturreform sollten die ursprünglich knapp 900 Pfarreien im Bistum Trier zu 35 XXL-Pfarreien zusammengelegt werden (wir berichteten). Die ersten 15 Riesenpfarreien sollten zum 1. Januar 2020 geschaffen werden. Der Vatikan hat die Pläne des Bistums vorerst gestoppt.

RED

 

 

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