Zorro auf dem Vormarsch

PCARRD Go Here PROGRAM The Philippine Council for Agriculture, Forestry and Natural Resources Research and Development (PCARRD) thesis Trier. Rheinland-Pfalz könnte »Waschbärland« werden. Der niedliche kleine Bär mit dem putzigen Gesichtchen mit Zorro-Maske wird sich nach Ansicht von Experten in den kommenden Jahren noch weiter ausbreiten, und das nicht nur in Wäldern. Doch von einer Plage ist die Region noch meilenweit entfernt.

Harvard Business Plan - Writing a custom paper is work through many steps Find out everything you have always wanted to know about Im Jagdjahr 2019/2020 kamen mit 1.209 Waschbären mehr als doppelt so viele dieser Kleinbären in Rheinland-Pfalz zur Strecke als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jagdjahr 2018/19 mit 563 Waschbären ergibt es einen Anstieg von rund 115 Prozent. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm kamen mit 389 Waschbären die meisten dieser Kleinbären in Rheinland-Pfalz zur Strecke. Das macht einen Anstieg von 342 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2018/19: 89 Stück) aus. An zweiter Stelle steht der Westerwaldkreis mit 210 Waschbären, gefolgt vom Rhein-Lahn-Kreis mit 92.


»Dieser Anstieg ist besorgniserregend«, sagt Dieter Mahr, Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz (LJV). Während die höchsten Jagdstrecken in den nördlichen waldreichen Landkreisen von Rheinland-Pfalz erzielt wurden, sind die Kleinbären mit der auffälligen schwarz-weißen Gesichtsmaske offensichtlich auch in urbane Räume vorgedrungen. Im abgelaufenen Jagdjahr sind erstmals in den Städten Kaiserslautern (vier Exemplare), in Frankenthal (zwei Exemplare) und in Worms (ein Exemplar) Waschbären zur Strecke gekommen.

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»Als Kulturfolger kommt der Waschbär hervorragend in Siedlungen und Städten zurecht«, sagt LJV-Präsident Mahr. »Er macht Schäden an Gebäuden, indem er beispielsweise über das Dach eindringt und Dachböden durch Kot und Urin verschmutzt.« Ein weiteres Konfliktpotenzial ergibt sich auch durch mögliche Übertragungen von Krankheiten und Parasiten auf den Menschen, wie den Waschbärspulwurm. »Der Waschbär ist extrem anpassungsfähig in Bezug auf Nahrung und Lebensraum. Er erobert in Ökosystemen bisher unbesetzte Nischen oder verdrängt einheimische Tiere«, erklärt Mahr.


»Sein Einfluss auf andere Arten kann sehr negativ sein. Beispielsweise macht sich der Waschbär in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern über die vom Aussterben bedrohte europäische Sumpfschildkröte her. Dabei sind nicht nur die Eier der Reptilien gefährdet, sondern auch erwachsene Exemplare.« In Thüringen vertreibt der Waschbär seltene Uhus: Ein Viertel der geeigneten Brutplätze in Felswänden sind für die Eulenart verloren.


Dass der niedliche kleine Bär mit der Zorro-Maske und »Menschenhänden« so unbeliebt ist, liegt vor allem an seinem ausgeprägten Nahrungsdrang. »Er fühlt sich in der Nähe des Menschen durchaus wohl und benutzt dann die Mülltonne als Nahrungsquelle. Gärten, Komposthaufen und auch die Häuser der Menschen sind vor ihm nicht sicher«, weiß Günther Klein, Pressereferent beim Landesjagdverband Rheinland-Pfalz. Haben die Allesfresser etwas Essbares erspürt, sei es nicht mehr vor ihnen sicher.

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Als Plage würde Klein ihn jedoch nicht bezeichnen. Im Kreis Trier-Saarburg sind zurzeit 17 der kleinen Bären registriert. Klein betont ausdrücklich, dass der Waschbär kein Kuscheltier ist, sondern sondern ein Wildtier, dem auch schnell einmal ein Rebhuhn-Gelege oder sonst ein Bodenbrüter zum Opfer fallen könne. »Ausrotten wird man ihn nicht mehr können«, darin ist sich Klein sicher, denn Waschbären vermehren sich rasend schnell. Das zeige das Beispiel Sachsen-Anhalt eindrucksvoll, denn dort habe sich innerhalb eines Jahres der Bestand verdoppelt auf aktuell 33.630 Waschbären.

Die Europäische Union (EU) sieht in der Ausbreitung des Waschbären ein Problem und setzte sie mit mehr als 30 anderen eingeschleppten Tier- und Pflanzenarten auf die Liste der invasiven, gebietsfremden Arten, deren Verbreitung eingedämmt werden soll. Diese Liste ist in Verbindung mit einer seit Januar 2016 in Kraft getretenen Verordnung der EU zu sehen, die Mitgliedsstaaten zu verstärkten Bemühungen gegen die Ausbreitung solcher Arten verpflichtet. Gleiches gilt übrigens auch für Nilgänse, die ebenfalls zur invasiven Art zählen.

red/fis

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