Das Klima der Verbandsgemeinde im Blick

VG Hermeskeil. Die Verbandsgemeinde (VG) Hermeskeil will sich verstärkt für den Klimaschutz einsetzen und hat große Ziele. Zur Umsetzung hat sie nun einen Klima-Manager eingestellt.

Elektromobilität, mehr Solarenergie und ein Netzwerk mit Hochschulen: Der neuer Klimaschutzmanager der VG Hermeskeil, Thorsten Ströher, hat viele Ideen, wie man die VG Hermeskeil  klimamäßig auf Vordermann bringen kann.

Der aus Konz stammende Wirtschaftsingenier mit Master in Energiemanagement will sich erst einmal ein Bild von der VG machen und dann schauen, worauf er aufbauen kann. »Es bringt ja nichts, Luftschlösser zu bauen, wenn meine Ideen am Ende nicht umsetzbar oder nicht finanzierbar sind«, sagt der 28-Jährige Absolvent der Hochschule Trier. Gemeinsam mit dem neuen Klimamanager will die VG als erste Verbandgemeinde im Kreis Trier-Saarburg ein integriertes Klimaschutzkonzept für alle 13 Gemeinden innerhalb der VG erarbeiten.  

Stelle auf zwei Jahre befristet

Die Stelle von Thorsten Stöher ist auf zwei Jahre befristet. Gefördert wird sie vom Bundesumweltministerium und vom Land Rheinland-Pfalz. Von den Gesamtkosten von 175 000 Euro kommen knapp 114.000 Euro vom Bund, 20 Prozent von Land (35.000 Euro) Kosten muss die VG etwa 26.000 Euro aus eigener Tasche stemmen.  VG-Bürgermeister Hartmut Heck betont, wie wichtig Klimaschutz für ihn und seine Mitstreiter ist: »Wir haben ja auch schon manches bewegt. So wurde beispielsweise die Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgerüstet. Die Anschaffung eines Elektro-Bürgerbusses gehört auch dazu. Dieser geht im November an den Start«. Besonders wichtig ist dem Klimamanager, dass auch die Bürger in das Klimaschutzprojekt über mögliche Förderprogramme mit eingebunden werden. Ebenso wird eine enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen und dem Umwelt-Campus Birkenfeld angestrebt. »Dort sitzen Fachleute und wir müssen das Rad ja nicht neu erfinden«, so Heck. 

fis

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Doch keine Teststation in Ellenz-Poltersdorf

Cochem. Die geplante Corona-Teststation im Kreis Cochem-Zell wird nicht eingerichtet. Die eigentlich in den Räumlichkeiten des Freibades in Ellenz-Poltersdorf geplante Teststation und die avisierten Abläufe sind aus organisatorischer Sicht der Ärzte nicht optimal. Nun haben sich die Ärzte dazu entschieden, die Testungen weiterhin in ihren Praxen durchzuführen und sich auch gegenseitig Unterstützung zugesagt. Diese Entscheidung haben die Ärzte heute auch der Kreisverwaltung Cochem-Zell mitgeteilt. Aktuell seien die Testungen noch in den Praxen zu stemmen, sollten es deutlich mehr werden, müsste eine neue Lösung gefunden werden. Die Kreisverwaltung Cochem-Zell teilt in einer Presseerklärung mit: „Wir sind erfreut und dankbar, dass festgestellt werden kann, dass die niedergelassenen Ärzte ihre Aufgabe der Testung von Patienten mit Symptomen – das heißt Personen mit Krankheitsanzeichen, die Corona nicht ausschließen - sicherstellen können.“ Sollten mehr Testungen notwendig werden, stünden die Räumlichkeiten für eine Corona-Teststation bereit, die auch eingerichtet sei. „Wir hoffen und gehen jedoch davon aus, dass keine Katastrophensituation eintritt. Hierzu kann jeder seinen Beitrag leisten“, so Kreissprecherin Selina Höllen. Die Testungen von Patienten mit Symptomen könnte somit von den niedergelassenen Hausärzten im Landkreis Cochem-Zell in ihren eigenen Praxen erfüllt werden. Auch das Gesundheitsamt führe zahlreiche Testungen von Personen ohne Symptome durch. „Hierunter fallen die Testungen aller Kontaktpersonen der Kategorie 1, die Testungen von Personen in Einrichtungen oder aber auch die Testung von Personen, die eine Meldung über die Corona-Warnapp erhalten haben“, so Höllen. Allein von Montag bis Donnerstag seien durch das Cochem-Zeller Gesundheitsamt bereits 129 Testungen vorgenommen worden.Die geplante Corona-Teststation im Kreis Cochem-Zell wird nicht eingerichtet. Die eigentlich in den Räumlichkeiten des Freibades in Ellenz-Poltersdorf geplante Teststation und die avisierten Abläufe sind aus organisatorischer Sicht der Ärzte nicht…

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