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Schritt zur nachhaltigen Entwicklung der Nationalparkregion

Neuhütten. In Muhl, mitten im Nationalpark Hunsrück-Hochwald, wird durch eine Kooperation zwischen der Gemeinde, der „Kirche im Nationalpark“ und dem Nationalparkamt die nachhaltige Entwicklung der Nationalparkregion weiter vorangetrieben.

Mittendrin - Natur- und Ich-Zeit

Die Konzeptidee heißt „Mittendrin – Natur- und Ich-Zeit im Nationalparkcamp Muhl“. Sie beinhaltet im Kern vier Bausteine, um die Infrastruktur für Besucher im Zentrum des Nationalparks auszubauen. Geplant sind die Errichtung einer Nationalpark-Service-Station und eines Nationalparkcamps, die Fortführung des Projekts „Kirche im Nationalpark“ und die Erweiterung der Naturerlebnis-Angebote.

Die Kooperation, die die Ortsgemeinde Neuhütten/Muhl, die Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil, das Dekanat Birkenfeld, der Förderverein „Dorf und Kirche im Nationalpark e.V.“ und das Nationalparkamt vereinbart haben, möchte das Konzept umsetzen. Am Freitag wurde die Vereinbarung über die Kooperation feierlich im Beisein von Frau Staatsministerin Ulrike Höfken in der Nationalparkkirche in Muhl unterzeichnet. „Für mich ist es heute eine besondere Freude, dass die Idee ‚Mittendrin – Natur- und Ich-Zeit im Nationalparkcamp Muhl‘ mit der Kooperationsvereinbarung besiegelt wird. Erforschen, entdecken, mit allen Sinnen Pflanzen sowie Tiere erleben und dabei der Schöpfung auf der Spur sein: Das alles ist künftig im Nationalpark-Camp Muhl möglich“, sagte Höfken. Die Kooperation sei ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg der nachhaltigen Entwicklung der Nationalparkregion, so Höfken weiter.

Rangertouren und der Saar-Hunsrück-Steig laufen am Ort entlang

Der Ort Muhl ist ein beliebter Ausgangspunkt für Besucher im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Der Saar-Hunsrück-Steig läuft direkt am Ort vorbei. Hier starten Ranger-Touren und weitere Nationalpark-Veranstaltungen. Jeden Donnerstag findet die „Waldtour“ statt, an Samstagen ist Muhl Ausgangspunkt von sogenannten Erlebnistouren. Zertifizierte Nationalparkführer und -führerinnen wählen Muhl gerne als Start- und Zielort ihrer Angebote. Die jeden zweiten Monat stattfindende Pilgerwanderung „St. Jakobus trifft Nationalpark“ von der Jakobuskirche Birkenfeld zur St. Josef-Kapelle Muhl, Nationalparkkirche, erfreut sich großer Beliebtheit.

Das führt dazu, dass immer mehr Gäste in den Ort Muhl gelangen, Informationen suchen und vor allem nach Unterkunftsmöglichkeiten fragen.

Zukünftig soll im Rahmen der Kooperation das Gemeinschaftshaus erweitert und modernisiert als „Nationalpark-Service-Station“ eine zentrale Anlaufstelle werden. Diese Station soll als Kristallisationspunkt für die Versorgung, Umweltbildung und auch als Informationspunkt für Nationalparkgäste sowie als Veranstaltungsraum für Einheimische dienen. Der Bürgersaal wird als Seminar- und Tagungsraum mit einem separaten Bürobereich für Materialien und Technik für Umweltbildung und Seminararbeit hergerichtet. Im Eingangsbereich wird Raum für eine Nationalpark-Infostelle geschaffen. Die Wiese hinter dem Dorfgemeinschaftshaus wird zukünftig als Zeltplatz, das sogenannte „Nationalparkcamp“ genutzt, die kleineren Reisegruppen besondere Naturerlebnisse und ein authentische Übernachten mitten im Nationalpark ermöglichen. Hier werden moderne Sanitäranlagen im Erweiterungsbau geschaffen.

Weitere Umweltbildungs- und Naturerlebnisangebote des Nationalparkamtes sind an dem Standort geplant. Der Standort Muhl wird in das in 2017 startende „Junior-Ranger“ Programm eingebunden.

Finanziert werden die kalkulierten Kosten von ca. 300.000 EUR für den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses durch eine LEADER-, eine Landesförderung und Eigenanteil der Ortgemeinde.

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Erster G8-Jahrgang feierlich verabschiedet

VG Traben-Trarbach. Bereits zum zweiten Mal innerhalb von knapp drei Monaten wurde am Traben-Trarbacher Gymnasium eine Abiturfeier ausgerichtet: Der erste „G8"-Jahrgang verlässt nach acht Jahren gymnasialen Unterrichts und mit der Allgemeinen Hochschulreife in der Tasche die Schule. Ende März, am letzten Tag vor den Osterferien, erhielten bereits die letzten „G9"-Schüler des Gymnasiums ihre Reifezeugnisse. Damit ist der Übergang der Schule von ehemals 13 Schuljahren, davon neun Jahre am Gymnasium (G9), hin zum Abitur nach zwölf Schuljahren vollständig vollzogen. Die Abiturzeugnisse überreichte Oberstudiendirektor Rudolf Müller-Keßeler, Schulleiter des Gymnasiums, im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung. Alle Absolventen beenden ihre schulische Karriere - den Ressentiments gegenüber dem verkürzten Bildungsgang zum Trotz - mit guten und sehr guten Abschlussnoten. Fast 30 Prozent konnten sich über eine Eins vor dem Komma freuen. Überdies wurden zahlreiche Preise und Ehrungen für herausragende schulische Leistungen und beispielhaftes soziales Engagement überreicht. Die Abiturienten und Abiturientinen des ersten G8-Jahrgangs am Gymnasium Traben-Trarbach sind: aus der VG Kirchberg: Melena Bohr (Wahlenau), Maximilian Henn (Niedersohren), Regina Herdt (Lautzenhausen), Kim-Manuel Mähringer-Kunz (Niederweiler), Jana Theiß (Niederweiler); aus der VG Rhaunen: Lisa Waldt (Rhaunen); aus der VG Traben-Trarbach: Florian Ames (Kinheim), Chiara Bartz (Enkirch), Johannes Böhm (Kröv), Felix Claus (Enkirch), Raphael Hauth (Kröv), Nico Hommer (Burg), Julia Kettermann (Enkirch), Sopie Kettermann (Enkirch), Ludwig-Christopher Lauer (Irmenach), Alina Lebenstedt (Kröv), Marvin Moseler (Kröv), Jasmin Mosowski (Kröv); aus Traben-Trarbach Stadt: Luca Gesser, Carla Huesgen, Arber Mulaj, Mirabella Müller, Lukas Werling, Marius Weyel, Lea Wiedemann; aus der VG Zell: Derek Christ (Blankenrath), Jannik Franken (Peterswald-Löffelscheid), Niklas Franken (Peterswald-Löffelscheid), Lea Kroth (Briedel), Yannick Kühn (Pünderich), Katharina Maria Mees (Briedel), Bettina Reinisch (Bullay), Claire Schönborn (Peterswald-Löffelscheid), Anna Maria van Hall (Pünderich), Jonathan Wirachowski (Peterswald-Löffelscheid), Chiara Zirwes (Peterswald-Löffelscheid); aus der Stadt Zell: Robin Brohl, Nadja Watzek. Foto: E. Raetz Bereits zum zweiten Mal innerhalb von knapp drei Monaten wurde am Traben-Trarbacher Gymnasium eine Abiturfeier ausgerichtet: Der erste „G8"-Jahrgang verlässt nach acht Jahren gymnasialen Unterrichts und mit der Allgemeinen Hochschulreife in der…

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