Altmaier bei Bilstein in Mandern

Ist der Hochwald-Standort in Gefahr?

Mandern. Am Samstagvormittag, 24. August, wird Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gemeinsam mit dem Trierer Bundestagsabgeordneten Andreas Steier (CDU) das Thyssenkrupp-Werk in Mandern besichtigen.

Auf Einladung der Thyssen-Krupp Bilstein GmbH wird es bei der Besichtigung im Rahmen der Sommertour von MDB Steier und den Gesprächen mit Mitarbeitern, Managern und Arbeitnehmervertretern um aktuelle Herausforderungen und Chancen des Standortes sowie Fördermöglichkeiten für Zukunftstechnologien gehen. Nach WochenSpiegel-Informationen aus Mitarbeiterkreisen der Bilstein GmbH befürchten zahlreiche Mitarbeiter den Verlust ihres Arbeitsplatzes bei einer weiteren Verlagerung der Produktion von Mandern unter anderen ins rumänische Sibiu. Vor allem die momentane Krise in der Automobilwirtschaft mache dem Stoßdämpferspezialisten zu schaffen, heißt es. Von dem Altmaier-Besuch vor Ort erhoffen sich die Bilstein-Mitarbeiter auch die Möglichkeit, Zukunftstechniken zu präsentieren, die den Erhalt des Standortes in den kommenden Jahren garantieren.

Tim Kohley, Ortsbürgermeister von Mandern, weist auf die große Bedeutung des Unternehmens nicht nur für Mandern, sondern für die ganze Hochwald-Region hin. "Es geht hier nicht nur um 1.200 Arbeitsplätze beim Unternehmen selbst, sondern um alle Zuliefer- und Dienstleisterfirmen, die mit Bilstein in Verbindung stehen. Wenn Bilstein wegbricht, gehen im ganzen Hochwald die Lichter aus. So weit darf es nicht kommen", beschreibt der Kommunalpolitiker drastisch die Folgen für die Region.

Kohley hatte in "Brandbriefen" an (MDB) Steier und die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer um Unterstützung durch die Bundespolitik für den Standort Mandern gebeten.

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