JSG Tawern ist Vize-Rheinlandmeister

Tawern. Der Start war noch etwas holprig, dann aber steigerten sich die A-Junioren der SG Andernach von Spiel zu Spiel ? und am Ende hatte das Team des Trainergespanns Hansi Reif/Patrick Schmitz bei der Futsal-Rheinlandmeisterschaft die Nase vorn und sicherte sich mit einem 2:1-Finalerfolg gegen JSG Tawern den Titel.

 

Es war ein illustres Quartett, das den Sprung ins Halbfinale schaffte. Immerhin handelte es sich um die vier Mannschaften, die in der Gruppenphase dominierten und Platz eins belegten. Mit dabei SG Andernach als Rheinlandligist und JSG Tawern als Spitzenreiter der Bezirksliga West, aber auch das B-Junioren-Rheinlandliga-Team des JFV Rhein-Hunsrück und mit der JSG Kripp ein Kreisliga-Vertreter, der mit seinem couragierten Auftreten für Furore sorgte. Fast wäre das gastgebende Rhein-Ahr-Trio nahezu unter sich geblieben, wenn nicht Vize-Kreismeister TuS Mayen im Viertelfinale an Rhein-Hunsrück gescheitert wäre.

Kripp überrascht

 "Es freut mich für meine Jungs, dass wir so weit gekommen sind, obwohl wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Wir haben aber auch eine leichte Gruppe erwischt", spielte Kripps Trainer Florian Gottschalk die Leistung des Überraschungsteams ein wenig herunter. Dabei war es doch gerade der B-Jugendliche Wissam Zeineddine, der mit einem sehenswerten Solo und dem 1:2-Anschlusstreffer den Halbfinalsieg der Andernacher (Pham Thanh Anh und  Emre Simsek hatten vorgelegt) noch einmal in Gefahr brachte. Und auch das Spiel um Platz drei hielt der Außenseiter lange offen und geriet nur durch ein sehr unglückliches Tor in der Schlussphase auf die Verliererstraße. Der Schuss von Christoph Bittner kullerte erst gegen den Pfosten und dann unerreichbar für den Keeper über die Linie.

 Tawerner mit Wut im Bauch 

Spätestens nach dem klaren 3:0-Viertelfinalsieg gegen den Zweiten der Rheinlandliga, die SG Mülheim-Kärlich, hatten viele die JSG Tawern als aussichtsreichen Titelaspiranten auf dem Zettel. Sie wurden bestärkt nach dem ebenso überzeugenden Auftritt im Halbfinale, als JFV Rhein-Hunsrück durch Tore von Pascal Hurth und Johannes Weber auf Distanz gehalten wurde. Im Endspiel wurde das Team von Trainer Ralf Reger kalt erwischt. Innerhalb von einer Minute schossen Max Kossmann und Philipp Schmitz einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Mit viel Wut im Bauch startete der Meister des Kreises Trier-Saarburg seine Aufholjagd. Das 1:2 durch Vincent Scholl war hochverdient, kam aber leider zu spät. Denn die Rheinstädter ließen in einem rassigen und hochklassigen Finale auf ihrem Weg zum Titelgewinn nichts mehr anbrennen.

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