Andreas Arens

Spannung vor Saar-Mosel-Derby in Konz steigt

Konz. Mit einem 2:0-Sieg über den zuletzt so starken SV Eintracht 66 Dörbach hat sich die SG Schoden/Ockfen/Irsch auf das mit großer Spannung erwartete Derby am kommenden Sonntag, ab 14.30 Uhr, beim Spitzenreiter in Konz eingestimmt.

 »Wir sind sehr erleichtert. Schließlich haben wir den Klassenverbleib jetzt definitiv geschafft«, strahlte Schodens Trainer Peter Schuh nach dem Dreier gegen Dörbach. Die Partie war geprägt von den beiden  Defensivreihen. In der ersten Halbzeit hatte der Gast aus dem Salmtal die besseren Chancen. »Sie waren immer  bei langen Einwürfen von Cristian Reuter gefährlich; auch  Martin Lexen scheiterte zwei Mal knapp«, berichtet Schuh. In der zweiten Hälfte kam seinTeam dann besser ins Spiel. »Hinten raus war das Glück auch auf unserer Seite«, wusste Schuh.

Starker Reinsbach legt vor

In der 76. Minute fiel das 1:0, als  nach tollem Zuspiel vom an diesem Tag stärksten Spieler Alex Reinsbach schließlich Lukas Kramp eiskalt zur Führung einschoss. Kurz darauf eine ähnliche Situation mit diesmal tollem Pass von Kevin Schuh, wobei Kramp von Gästekeeper Dominik Henchen nur durch ein Foul gebremst werden konnte.Kramp verwandelte den Elfmeter sicher und hat jetzt 20 Saisontreffer auf seinem Konto.» Auch wenn es nach der Winterpause nicht mehr so flüssig lief wie in der Vorrunde, spreche ich der Mannschaft trotzdem ein Kompliment für eine gute Runde. Wenn man bedenkt dass viele namhafte Klubs und Spielgemeinschaften sich noch im Kampf um den Klassenerhalt befinden ,ist die Leistung mit unseren jungen eingesetzten Spielern nicht hoch genug zu bewerten«, so Schuh.

In Konz "nur Außenseiter"

Als Fünfter hat man jetzt 42 Punkte auf der Habenseite - und fährt nun ganz entspannt zum Derby nach Konz. »Dort wollen wir ein gutes Spiel zeigen. Es wird aber schwer. Dort sind wir nur Außenseiter«, weiß Schuh.Der aus Irsch stammende und aus dem dortigen SV hervor gegangenen Konzer Coach Stefan Dawen erwartet ein hoch motiviertes Schodener Team: »Sie wollen sich bestimmt für das deprimierende 1:4 vom Hinspiel revanchieren...«

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