SV Krettnach: Niederlage mit bitterem Beigeschmack

Konz.  Verschaukelt fühlte sich Erwin Berg, Trainer des SV Krettnach, beim 2:4 seiner Mannschaft in Osburg. Zwei Foulelfmeter pfiff Schiedsrichter Thorsten Schlösser zu Beginn der zweiten Halbzeit für die gastgebende SG Osburg/Thomm/Lorscheid, beide Male zweifelte man bei den Tälchen-Kickern die Entscheidung an. »Vor dem ersten Elfer hat Lukas Kugel seinen Gegenspieler gar nicht berührt, vor dem zweiten war es eher so, dass der Osburger Spieler Ken Lippert auf den Fuß trat - und nicht umgekehrt.«

Binnen sage und schreibe zwölf Minuten hatte die SG Osburg nach dem Seitenwechsel den 1:0.-Pausenvorsprung der Krettnacher (Patrick Dres, 3. Minute) wett gemacht und  in einen 4:1-Vorsprung verwandelt. Den Auftakt machte ein Freistoß von Peter Leinenweber(46.), bei dem Keeper Philipp Beuel ebenso keine allzu glückliche Figur machte, wie beim zwischenzeitlichen 3:1 durch Jens Heimfahrts Kopfball ins lange Eck. »An einem guten Tag hält Philipp beide.  Aber kein Vorwurf. Er hatte beruflich viel um die Ohren und konnte in der Woche vor dem Osburg-Spiel nicht trainieren«, so Coach Berg. Nachdem der Keeper sich noch mit einem Osburger Akteur in der Wolle hatte, musste er in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz. In der 78. Minute hatte Lukas Kugel nach wiederholtem Foulspiel ebenfalls die Ampelkarte gesehen.

Wieber und Herrig haben das 4:3 auf dem Fuß

In der gleichen Minute gelang Bastian Jung das 4:2. Der eingewechselte David  Wieber und Marcel Herrig waren sogar dem 4:3 nahe. »Wir haben es bereits in der ersten Hälfte versäumt, aus unseren Chancen mehr zu machen. Insgesamt war das sicher kein schlechtes Spiel von uns«, betonte Berg. bei einem ruppigen Einsteigen von Osburgs Schlussmann Martin Leinenweber im Duell mit dem wiedergenesenen Malick Traore blieb die Pfeife von Schiedsrichter Schlösser zudem stumm. Nach dem Abrutschen auf den viertletzten Tabellenplatz betont Berg weiterhin: »Wir haben es nach wie vor selbst in der Hand, am Ende vier Teams unter uns zu lassen und damit definitiv den Klassenverbleib zu sichern. dazu notwendig sind aber drei Siege in den restlichen drei Spielen.« Samstag, ab 17.15 Uhr, tritt die SG Ruwertal Kasel in Niedermennig an, eine Woche später geht´s dann nach Föhren, ehe Schlusslicht Wiesbaum zum Finale kommt.

AA

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