Bündnis für Familien: Für mehr Toleranz und Menschlichkeit

VG Saarburg. Bis einschließlich 2019 sollen verschiedene Projekte auf unterschiedlichen Ebenen mit dazu beitragen, das Verständnis für aktiv gelebte Demokratie zu fördern. Ideen und Vorschläge sollen vor allem aus den Reihen der Bürger kommen. Daher fand kürzlich, im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg, eine Demokratiekonferenz statt. Das Lokale Bündnis für Familie koordinierte die Veranstaltung.

Jeder, der wollte, konnte an der Demokratiekonferenz teilnehmen, sich in Gespräche einbringen und an gemeinsamen Lösungen mit arbeiten. Probleme und Lösungen

Dazu wurden drei Gesprächsgruppen, die jeweils mit einem roten Stoff ausgestattet, um darauf ihre Problemlagen sowie mögliche Lösungsansätze zu skizzieren, die dann am Ende der Veranstaltung den anderen Teilnehmern präsentiert wurden, gebildet. Neben dem Thema Ausländerfeindlichkeit wurde auch über problematische Jugendliche und Menschen mit Behinderung gesprochen. Dabei zeigte sich ganz deutlich, wie wichtig eine Begegnung untereinander ist, um sich auszutauschen, Ängste abzubauen und Vorurteile zu überwinden. Doch gerade in den Dörfern fehlen oft Begegnungsstätten. Deshalb diskutierten die Teilnehmer der Demokratiekonferenz über die Möglichkeit, ob nicht die ortsansässigen Vereine die Aufgabe übernehmen sollten, Neubürger sowie jugendliche Einzelgänger in die Dorfgemeinschaft zu integrieren.

Aktiv gelebte Demokratie

Zivilcourage, Respekt, Wertschätzung und Ehrlichkeit wurden als weitere Bausteine auf dem Weg zu mehr aktiv gelebter Demokratie genannt. In der Verbandsgemeinde Saarburg soll künftig mehr Zusammenarbeit zwischen Bürgermeistern, Politikern und dem Lokalen Bündnis für Familie entstehen, forderten einige Teilnehmer. Nachdem nun verschiedene Lösungsansätze gefunden wurden, folgt in einem zweiten Schritt die Realisierung von Projekten. Bis zu 5000 Euro können pro Projekt veranschlagt werden. Allerdings kann der Antrag laut Bundesministerium nur von einem gemeinnützigen Träger wie beispielsweise einem Förderverein gestellt werden. jm

Foto (Mohsmann): Dr. Anette Barth (li., Lokales Bündnis für Familie) suchte gemeinsam mit den Teilnehmern nach Lösungen.

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