Saar-SG vorm Start: Defensive muss noch stabiler werden

Schoden. In der Generalprobe gab es nochmal einen Dämpfer: Trotz deutlich überlegen geführter erster Hälfte hatte Fußball-Rheinlandliga-Aufsteiger SG Schoden/Ockfen/Irsch am Sonntag Abend im Finale des Sport-Fleck-Cups mit 1:2 das Nachsehen und musste der gastgebenden DJK St. Matthias Trier den Vortritt lassen.

Das Match gegen den bisherigen Ligakonkurrenten war ein Spiegelbild der Sommervorbereitung, in der sich gute und schwächere Tests in schöner Regelmäßigkeit abwechselten; tags zuvor hatte man noch den künftigen Kontrahenten FSV Trier-Tarforst mit 2:0 besiegt. Kapitän Bastian Hennen blickt genauso wie Trainer Peter Schuh auf eine durchwachsene Testphase zurück. »Vorne sind wir immer in der Lage, Treffer zu erzielen und gefährlich zu sein. Im Defensivverhalten müssen wir es aber schaffen, die Anzahl an Gegentreffern zu verringern. Das ist in der Rheinlandliga ganz wichtig.« Hennen ist aus der aktuellen Mannschaft der Einzige, der nachhaltig Rheinlandliga-Erfahrung aufweisen kann.  Den Auftaktgegner SG Badem (Samstag, 17.30 Uhr, Irsch) erwartet er als »schwer zu spielende Mannschaft, die körperlich sehr präsent ist«.

Mittwoch in Lüxem

Als  »guten Einstieg in die Pflichtspielphase« wertet Coach Schuh das Rheinlandpokalmatch am  Mittwoch, 19.30 Uhr, in Lüxem. »Wir gehen das Ganze wie ein Pflichtspiel an«, stellt Schuh klar.  Vorerst  muss er weiter auf die verletzten Simon Erhard und Kevin Vehres-Bernard und den urlaubenden Marc Schulte verzichten. Obwohl unter den insgesamt sieben Neuzugängen viele spielstarke, junge Akteure sind, weiß Peter Schuh, dass wir uns »erst einmal auch ein Stück neu erfinden müssen«, Schließlich sind Stützen wie Benedikt Kramp (ging zum Saar-Klub Bachem/Rimlingen) und dem aktuell verletzten Jörg Schu  (momentan) nicht dabei.

Respekt vor Badem

Auch der Schodener Übungsleiter hat hohen Respekt vor dem Premierengegner SG Badem: »Vor zwei Jahren haben wir im Pokal  gegen sie gespielt und 0:2 verloren. Badem hat eine hohe individuelle Qualität. Das wird gleich zum Start eine ganz hohe Hürde.« Vorteil dürfte am Samstag aber die Euphorie sein: 400 Zuschauer dürften das erste Rheinlandligamatch der SG-Geschichte mindestens verfolgen.                 AA

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