Saarburger Krankenhaus rüstet sich gegen Corona-Virus

VG Saarburg. In Krisenzeiten wie diesen zeigt sich, wie wichtig das Kreiskrankenhaus für die Region ist und dass es Mitarbeiter hat, auf die man zählen kann.

Die kurzerhand zur Isolier-Station umfunktionierte Psychosomatik-Station ist sehr gut vorbereitet auf den Pandemiefall. Noch gibt es keinen nachgewiesenen CORONA-Patienten im Kreiskrankenhaus, gewappnet ist man aber dafür. Gleiches gilt für die Intensivstation, sowohl räumlich, technisch, als auch personell. Die für die Behandlung von Covid-19 so wichtige Kapazität für die Intensiv- und Beatmungsbehandlung kann von regulär acht Betten auf 14 Betten hochgefahren werden. 

Testungen laufen geordnet und strukturiert ab 

In der innerhalb von nur 48 Stunden eingerichteten Fieberambulanz laufen die Testungen geordnet und gut strukturiert ab. Bei der mit den Beteiligten abgestimmten Vorgehensweise hat sich bewährt, dass Personen mit einer Überweisung des Hausarztes zur Testung kommen. "Damit ist eine ärztliche Vorklärung für die Indikation zur Durchführung des Tests erfolgt", so Gehlen. Auch auf den anderen Stationen sind alle Mitarbeiter gut vorbereitet und gehen höchst professionell und sehr besonnen mit der Situation um. Notwendige Schulungen und Unterweisungen finden statt. Aber auch andere Berufsgruppen zeigen gerade eine sehr hohe Flexibilität. So  fungieren beispielweise die Physiotherapeuten  u.a. als Kontroll-Kräfte an der Pforte und unterstützen die Verwaltungsabläufe. Die Techniker schaffen kurzerhand eine Isoliermöglichkeit in der internistischen Notaufnahme. 

"Wir sind sehr gut vorbereitet"

Bei allen Vorbereitungen auf die Behandlung von Covid-19-Patienten ist die medizinisch notwendige Regel- und Notfallbehandlung anderen Erkrankungen weiterhin gewährleistet.  "Ich bin stolz auf all unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit größtmöglicher Professionalität, Leistungsbereitschaft und Flexibilität, für unser Kreiskrankenhaus im Einsatz sind. Selbst berentete Mitarbeiter halten sich bereit. Wir sind sehr gut vorbereitet", so Verwaltungsdirektor Matthias Gehlen.

RED

 

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