Auswärts mal wieder bärenstark: Mehring 5:1 in Neitersen

Fußball-Rheinlandliga: Meeth-Elf feiert einen Kantersieg

Mehring. Auf des Gegners Platz bleibt der SV Mehring eine Macht: In ihrem letzten Hinrundenmatch gewann die Mannschaft von Trainer Frank Meeth am Freitag Abend glatt mit 5:1 (1:1) bei der SG Altenkirchen/Neitersen und festigte somit den dritten Tabellenplatz. Im neunten Spiel in der Fremde war es der siebte Dreier in Folge. Hinzu kommen noch zwei Remis vom Saisonstart.

Auf dem Kunstrasenplatz „Auf der Emma“ in Neitersen kam der SVM gut ins Spiel und ging bereits in der fünften Minute mit 1:0 in Führung:  Der nach einem Bänderriss im Fuß wiedergenesene Sebastian Schmitt hatte mit einem öffnenden Pass Philip Meeth glänzend in Szene gesetzt, der legte ab auf Jan Brandscheid – und dessen Volleyabnahme aus sechs Metern ging ins Tor der gastgebenden Westerwälder. Vier Minuten später ums Haar der zweite Treffer der Blau-Weißen von der Lay; nach einer Ecke verstolperte aber zunächst Xhem Ferizaj, im Nachsetzen scheiterte auch Sebastian Dietz. Was dann bis zur Halbzeit folgte, konnte Coach Meeth  ganz und gar nicht erfreuen: „Wir haben den Faden verloren und Altenkirchen kämpfte sich mehr und mehr ins Spiel.“ Der Ausgleich fiel in der 15. Minute; Florian Wirths versenkte den Ball unhaltbar für Jan Herrmany (stand für den aus Studiengründen fehlenden Philipp Basquit zwischen den Pfosten) ins lange Eck. Wenig später verpasste Brandscheid mit einem Schuss knapp am Pfosten vorbei zunächst noch seinen 18. (!) Saisontreffer.

Nach der Pause geht´s Schlag auf Schlag

In der Pause stellte Meeth auf eine Doppelsechs um, nahm zudem auf den Flügeln Korrekturen vor. Und das sollte sich in Windeseile auszahlen… In der 51. Minute leitete Herrmany mit einem schnellen Abwurf einen Angriff ein, Brandscheid passte gekonnt auf Schmitt, der wiederum zum 1:2 einlochen konnte. Zwei Minuten später rollte wieder ein Konter auf das Tor der SG Altenkirchen. Xhem Ferizaj sah, dass der Schlussmann aus seinem Gehäuse gestürmt kam und überlistete ihn aus gut 20 Metern. Dass auf Herrmany Verlass ist, wurde in Minute 58 deutlich. Hier fand SG-Topgoalgetter Marco Scholz seinen Meister im Basquit-Vertreter. Wiederum nur zwei Minuten darauf die Vorentscheidung: Ferizajs Rückpass verwertete Brandscheid zum 1:4 – da war er doch noch, der 18. Saisontreffer des Angreifers, der damit seine Führungsposition in der Torjägerliste der Rheinlandliga untermauert hat.

Jankulica setzt den Schlusspunkt

In der Folge nahm der SVM einen Gang heraus, wechselte in den Verwaltungsmodus. Und doch konnten die Gäste von der Mosel noch eins drauf setzen. Ausgerechnet Matija Jankulica, der wochenlang verletzt passen musste und sich über die zweite Mannschaft mühsam wieder heran kämpfte, setzte nach Assist von Albutrin Aliu über die linke Seite den Schlusspunkt. Zufrieden war Meeth natürlich mit dem Ergebnis und mit der klaren Steigerung in der zweiten Hälfte. Besonders hob er noch Alexander Dietz hervor: „Er hat in dieser Saison zum ersten Mal von Anfang an gespielt und seine Sache richtig, richtig gut gemacht.“ Neben Basquit waren auch Marcel Selmane (berufsbedingt) und Kapitän Johannes Diederich (verletzt) nicht mit von der Partie.

Spion bei Malberg gegen Mendig

Seinem Kumpel und Trainer-Pendant auf Altenkirchener Seite, Cornel Hirt, hat Meeth mit seinem Team den Abend damit ganz schön vermiest. „Trotzdem feiern wir jetzt in Cornels Geburtstag rein“, kündigte der Mehringer Trainer kurz nach dem Abpfiff vergnügt an. Und am Samstag ist er dann wieder in der Rheinlandliga auf Achse, schaut sich ab 16 Uhr den kommenden Auswärtsgegner SG Malberg/Rosenheim in dessen Heimspiel gegen die SG Mendig/Bell an. „Wir haben das klare Ziel, auch die beiden letzten Spiele vor der Winterpause zu gewinnen. Dafür gilt es, nochmal alles rauszuhauen“, so Meeth abschließend.

Aufstellung SVM in Neitersen:

Herrmany – Sebastian Dietz, Repplinger, Jost, Stadtfeld, Meyer, Meeth (82. Aliu), Alexander Dietz (84. Prebreza), Schmitt (70. Jankulica),  Ferizaj, Brandscheid.

Pressemitteilung SV Mehring

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