Bezirksliga: 276 Zuschauer sehen den Hit in Mehring

Mehring. Die SG Wittlich/Lüxem bleibt in der Bezirksliga das Maß aller Dinge: Auch im Spitzenspiel beim SV Mehring II setzte sich das Team von Trainer Frank Meeth souverän durch und führt die Tabelle weiter souverän an.

 

Vor 276 Zuschauern auf der Mehringer Lay hatte die gastgebende Oberliga-Reserve nur in der ersten halben Stunde ernsthafte Möglichkeiten, selbst einen Treffer zu erzielen, scheiterte aber zwei Mal in Person von Pascal Mertens. Ab der 30. Minute hatten die ruhig und clever agierenden Gäste das Geschehen im Griff und gingen nach 37 Minuten durch Christoph Kleifges in Front. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erhöhte Marcel Hoffmann. Wer mit einem Mehringer Sturmlauf in der ersten Hälfte gerechnet hatte, wurde enttäuscht - das Wittlicher Spiel war zu sicher, zu strukturiert, um in die Bredouille zu geraten. "Wir hatten vor der Pause unsere Chancen. Mit zunehmender Fortdauer hat man aber schon gesehen, wie cool und abgebrüht die Wittlicher sind", bilanziert der Mehringer Spielausschussvorsitzende Volker Weich, der den mit der Mittelmosel-Ü40 bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin weilenden Markus Kuhnen vertreten hatte. Sonntag, 14.30 Uhr, geht es für Mehring II mit dem Duell bei der SG Zell weiter.

Der SV Leiwen-Köwerich kommt nach dem misslungenen Start immer besser auf Touren: Nun kam das Team von Trainer Christian Mergens auch zu einem 2:1-Erfolg beim so gut in die Saison gestarteten Aufsteiger SG Ruwertal Kasel. Das Comeback des nach einer Schultereckgelenksprengung wiedergenesenen Angreifers Sven Simon hätte dabei kaum besser verlaufen können. 20 Minuten nach seiner Einwechslung brachte er den SVLK mit 1:0 in Front. Der ebenfalls eingetauschte Michael "Toni" Scholtes erhöhte in der 89. Minute auf 2:0. Mehr als das 1:2 wollte der SG Ruwertal, die am Mittwoch zuvor noch die SG Großkampen mit 2:0 besiegt hatte, nicht mehr gelingen. "In der ersten Hälfte war es von beiden Seiten ein Kampfspiel, in dem viele hohe Bälle geschlagen wurden. Nach der Pause waren wir dann besser drin. Aufgrund der zweiten Hälfte ist es auch ein verdienter Erfolg", sagte Coach Mergens. Aus den jüngsten vier Partien hat er mit seinem Team nun immerhin acht Punkte gesammelt. Die Hoffnung des Trainers ist nun, in der Zukunft "besser und ruhiger Fußball zu spielen".

In der zweiten Runde des Rheinlandpokals tritt Leiwen am heutigen Mittwoch, 19.30 Uhr, beim Ligakonkurrenten SV Konz an. Sonntag empfängt man dann die SG Irsch.

Jene SG Irsch wurde in ihrem Heimspiel von der SG Osburg/Thomm nach allen Regeln der Kunst auseinander genommen und verlor mit 0:4.. Auch ohne den gesperrten Angreifer Nico Thömmes zeigte das Team von Trainer Dieter Lauterbach auch an der Saar eine Top-Leistung und festigte so den zweiten Tabellenplatz. Dominik Stehle in der 13. und 73. Minute, Philipp Hurt und Alexander Schabo (53., 63.) waren verantwortlich für den Kantersieg der SG. Besonders imponierte Irschs Coach Peter Schuh besonders das Abwehrverhalten der Gäste: "Sie haben bombensicher gestanden, unsere Schaltstellen abgemeldet und dann immer wieder eiskalt gekontert." Samstag, 17.30 Uhr, ist nun Dörbach in Osburg zu Gast.

2:2-Unentschieden trennten sich der SV Föhren und die SG Sauertal. "Da war wesentlich mehr drin. Wir hatten nach einer verschlafenen Startphase deutlich mehr Chancen", konstatierte Peter Löw, der Coach der Gäste. Ihre gute Startphase krönten die Föhrener in der siebten Minute mit dem 1:0 durch Carsten Lambrecht. "Nach 20 Minuten habe wir uns aber berappelt und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Föhrener", berichtet Coach Löw. Daniel Morgen stellte seine Torjägerqualitäten erneut unter Beweis und traf kurz vor und nach der Pause (43., 50.). Leichtfertig vergab man anschließend eine Resultatserhöhung und musste nach einer Standardsituation acht Minuten vor Schluss den Ausgleich hinnehmen. Sonntag, 14.45 Uhr, hat man die SG Landscheid in Godendorf zu Gast. Peter Löw rechnet damit, dass der Aufsteiger mitspielen und sich nicht nur hinten rein stellen wird: "Das käme unserer Spielweise entgegen?"

 

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