FSV Salmrohr triumphiert mit 2:1 in Mehring

Linz-Elf feiert wichtigen Derbysieg

Mehring. Immer enger wird es für den SV Mehring im Kampf um den Klassenverbleib in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Vor einer guten Derby-Kulisse von 550 Zuschauern auf der Lay gab es am Samstag eine 1:2-Niederlage gegen den FSV Salmrohr, der seinerseits einen weiteren großen Schritt raus aus dem Tabellenkeller gemacht hat.

Bitter aus Sicht der Mannschaft von Trainer Frank Meeth: Nachdem Anthony Ekene Ozoh auf Rechtsflanke des starken Daniel Bartsch und Verlängerung von Ricardo Couto Pinto am langen Pfosten stehend  in der 21. Minute das 0:1 markiert hatte, versemmelte Jan Brandscheid die riesengroße Möglichkeit zum Ausgleich, indem er mit einem Foulelfmeter an Verursacher Daniel Ternes gescheitert war (29.). In einer ereignisarmen ersten Hälfte hatte außerdem noch Marc Willems eine sehr gute Chance, fand seinen Meister aber auch in Ternes, der den Ball nach dem Freistoß aus dem Winkel fischte.

Trainer vermisst Leidenschaft

Was Coach Meeth hinterher so wurmte, war der Umstand, dass „uns nach der Pause die Leidenschaft, der unbedingte Wille, das Spiel zu drehen, fehlte“. Die zweiten 45 Minuten konnte Alex Klein wegen Fußproblemen nicht mehr mitmachen – die Serie der Verletzten und Angeschlagenen in dieser Saison ist ellenlang… In Durchgang zwei riss das von Paul Linz trainierte Salmrohr, bei dem sich neben Bartsch und Timo Heinz eine Bestnote verdiente, das Geschehen immer mehr an sich – und kam durchaus verdient in dieser Phase zum 2:0. 

Jonas-Treffer kommt zu spät

Tim Hartmann den Ball bei einer Ecke perfekt auf Heinz. Der schraubte sich hoch und köpfte ein (67.). Willems hätte sieben Minuten später per Flugkopfball nach Brandscheid-Flanke den Anschlusstreffer machen können, ja müssen, köpfte aber vorbei. Am Ende waren es nochmal Willems auf der einen und Okoh auf der anderen Seite, die Treffer für ihre Teams verpassten. Lukas Jonas blieb es just an seinem 21. Geburtstag vorbehalten, auf Hereingabe von Kevin Heinz das 1:2 zu markieren. Das Tor in der zweiten Minute der Nachspielzeit kam freilich zu spät. Kurz danach pfiff Schiedsrichter Manuel Biesemann die Partie ab. "Wir müssen der Realität ins Auge sehen", weiß Frank Meeth, "den sechstletzten Platz und damit der sichere Klassenverbleib können wir uns jetzt abschminken. Das Minimalziel müsse der viertletzte Rang sein. Und auf den hat der SVM sechs Runden vor Schluss vier Zähler Rückstand. Nächste Aufgabe: Samstag, 15.30 Uhr, bei Borussia Neunkirchen.

Statistik:

SV Mehring: Philipp Basquit - Marcel Selmane (46. Gjergj Prebreza), Johannes Diederich, Alexander Klein (46. Mario Kön) - Kevin Heinz, Maximilian Meyer, Sebastian Schmitt, Lukas Jonas - Marc Willems, Jan Brandscheid, Matija Jankulica (79. Albutrin Aliu) - Trainer: Frank Meeth FSV Salmrohr: Daniel Ternes - Kader Toure (85. Marc Inhestern), Daniel Braun, Daniel Schraps, Michael Kohns - Daniel Bartsch, Timo Heinz - Ricardo Couto Pinto, Meliani Saim (78. Klaus Hamper) Tim Hartmann - Ekene Anthony Ozoh (94. Fabian Helbig) - Trainer: Paul Linz Schiedsrichter: Manuel Biesemann (Wadern-Wadrill) - Zuschauer: 550 Tore: 0:1 Ekene Anthony Ozoh (21.), 0:2 Timo Heinz (67.), 1:2 Lukas Jonas (90.+2.) Besonderes Vorkommnis: Jan Brandscheid (SV Mehring) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Daniel Ternes (29.).

Pressemitteilung SV Mehring

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Mayen. Am 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet.  Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die "Mayors for Peace" Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Die "Mayors of Peace" fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten.“ Mehr als 7.900 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden – in diesem Jahr insbesondere für die Verlängerung des New-Start-Vertrages – ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen. Mehr Informationen unter www.mayorsforpeace.deAm 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982…

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