FSV Salmrohr verteidigt Titel beim Estrich-Schlag-Turnier

Mehringer unterliegen Trier im Einlagespiel

Mehring. Aus dem Estrich-Schlag-Turnier auf der Mehringer Lay ist der FSV Salmrohr als Sieger hervorgegangen. Damit hat die Mannschaft von Trainer Paul Linz ihren Titel beim höchst dotierten regionalen Vorbereitungsturnier verteidigt. Genauso wie im vergangenen Jahr, als es im Endspiel einen Sieg über Gastgeber SV Mehring gab, hieß es wiederum 1:0. Rasheed Eichhorn, Neuzugang von der U19 der Trierer Eintracht, erzielte den Goldenen Treffer für den Oberligisten im Duell mit dem Rheinlandligisten. Damit konnte der FSV 800 Euro mit nach Hause nehmen.

Die Mayener strichen 400 Euro an Prämie ein. Platz drei und damit 200 Euro sicherte sich der SV Föhren dank eines 2:1 im Elfmeterschießen gegen die zweite Garnitur des SV Mehring (100 Euro). Zumeist klare Siege hatte es am ersten Turniertag gegeben: Jeweils 5:1 gewannen Salmrohr (gegen Rheinlandligist Leiwen-Köwerich) und Mayen (gegen den B-Ligisten SG Pölich), 4:0 lautete das Endergebnis des Vergleichs Mehring II gegen den B-Ligisten SG Fell. Überraschend hatte sich zudem der Bezirksligaabsteiger SV Föhren gegen den zwei Klassen höher kickenden Rheinlandligisten FSV Trier-Tarforst mit 1:0 durchsetzen können. 400 Zuschauer waren verteilt über die zwei Tage Gast. Die Siegerehrung nahmen neben Christiane Horsch, der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Schweich, mit der Mehringerin Nadine Weber, Fabienne Reis (VG) und Mosel-Hoheit Lena Endesfelder gleich drei Weinköniginnen vor. Im Einlagespiel hatte die erste Mannschaft des SV Mehring gegen den überwiegend mit Talenten (zum Teil auch aus der eigenen A-Jugend) angetretenen Regionalligisten Eintracht Trier 1:4 verloren. Das Estrich-Schlag-Turnier stand ganz im Zeichen des 95-jährigen Vereinsbestehens des SV Mehring. Aus diesem Anlass hatte es am Freitag Abend in der Sporthalle einen Festabend mit zahlreichen Ehrungen gegeben. Jugendspiele komplettierten am Samstag und Sonntag Morgen das umfangreiche Programm.

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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