Hoffnung auf ein schönes Spiel und einen Sieg zum Abschied

SV Mehring hat es mit der Hertha aus Wiesbacxh zu tun

Mehring. Saisonfinale auf der Mehringer Lay: Am 34. und letzten Spieltag der Fußball-Oberliga-Rheinland-Pfalz/Saar-Saison 2015/16 empfängt der bereits als Absteiger feststehende SV Mehring den Tabellensechsten FC Hertha Wiesbach (Samstag, 21. Mai, 15.30 Uhr)

Die Lage: "Wir brauchen nicht um den heißen Brei herumzureden: Diese Partie hat Freundschaftsspielcharakter. Die Luft ist raus, wenn man die Tabelle betrachtet", sagt SVM-Trainer Frank Meeth. Und trotzdem: Nach dem 5:4-Erfolg am vergangenen Samstag beim TSV Schott Mainz habe sein Team "weiter ganz normal trainiert" und natürlich sei der Wille groß, sich mit einem Sieg vom eigenen Publikum zu verabschieden, stellt der SVM-Coach klar. Der fehlende Druck schlägt sich, so die Hoffnung Meeths, in einem flotten Match nieder: "Die Zuschauer sollten sich auf ein schönes Spiel freuen, in dem bestimmt auch das eine oder andere Tor fallen wird..." Wiesbach hat sich nach der Winterpause enorm gesteigert; Sportvorstand Helmut Berg kehrte nach der Trennung von Heiko Wilhelm nochmal auf die Trainerbank zurück. "Sie haben in diesem Jahr hinter Koblenz die zweitmeisten Punkte geholt und besitzen gerade in der Offensive eine immense Qualität", weiß Meeth. Mit dem beim 1. FC saarbrücken und der TSG Hoffenheim ausgebildeten Björn Recktenwald verfügen die Saarländer aktuell über den zweitbesten Oberliga-Torschützen. Der 23-Jährige hat bis dato 24 Mal eingenetzt. Nur Can Özer von Schott Mainz (26) traf häufiger.

Besonderes: Nach dem Spiel sind die Fans und Freunde des SV Mehring eingeladen, noch ein wenig auf der Sportanlage zu verweilen: Es gibt freie Getränken und einen Gratis-Imbiss. Vorsitzender Günter Schlag dankt in diesem Zusammenhang der Metzgerei Ernst Conrad und Edeka Nah & Gut Schmotz als Sponsoren. Im Klubheim des SV Mehring kann man ab 20 Uhr auch die Fernseh-Übertragung des DFB-Pokal-Finales zwischen Bayern München und Borussia Dortmund verfolgen.

Personal: Der zuletzt in Mainz auftrumpfende Matija Jankulica befindet sich aus privaten Gründen in seiner kroatischen Heimat und steht zum Saisonfinale nicht zur Verfügung. Für ihn steht der nach der Saison den SVM verlassende Marc Willems wieder in die Startelf (Meeth: "Marc ist unter mir zum Stammspieler geworden. Schade, dass er geht. Man muss aber Verständnis dafür haben, dass er auch aufgrund beruflicher Belastungen etwas herunter schrauben will.") Aus dem Lager der Langzeitverletzten könnte Kevin Heinz zurückkehren - er trainiert seit dieser Woche wieder mit. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen unterdessen Domenik Kohl, Marc Mees, Andreas Hesslein und Yannik Thömmes.

Der Gegner: Die Sorge, immer weiter in der Tabelle abzurutschen, besonders die schwachen Auftritte vor eigenem Publikum und die eher mangelnde Akzeptanz von Heiko Wilhelm bei der Mannschaft ließen die Wiesbacher Verantwortlichen um die Jahreswende einen Trainerwechsel vollziehen. Zur neuen Spielzeit will sich Helmut Berg aber wieder ganz auf seine Funktion im Sportvorstand konzentrieren und wird dann dabei von seinem Sohn Benny unterstützt (trainiert derzeit noch die bereits als Meister feststehende zweite Mannschaft der Wiesbacher in der Bezirksliga Neunkirchen).. Zum 1. Juli kommt Michael Petry, derzeit noch in Diensten von Ligakonkurrent Borussia Neunkirchen. Ob es mit Petry dann (noch) weiter nach oben geht? Die Hertha jedenfalls verfügt in ihrem schmucken Kunstrasen-Stadion sogar über eine Videowand und eine überdachte Sitztribüne. Eine Jugendakademie soll den Nachwuchs weiter voranbringen. "Wir haben auch in punkto Infrastruktur noch einiges vor, wollen alles mit Bedacht angehen. Anfang des nächsten Jahrzehnts sollte die Regionalliga aber dann schon mal ein Thema bei uns sein", lässt Aufsichtsratsboss Dirk Klein durchblicken. In ihrer 108-jährigen Vereinsgeschichte musste die Hertha aus dem Eppelborner Gemeindeteil übrigens noch nie (!) absteigen.

Schiedsrichter: Das Schiedsrichtergespann reist aus der Pfalz an: 23. Mann ist der Ludwigshafener Marco Deyerling. Er wird an den Außenlinien assistiert von Adrian Kokott (Limburgerhof) und Michael Baumgartl (Lustadt).

Bisherige Duelle: In der ersten gemeinsamen Saison 2013/14 gab es für den SV Mehring sowohl zu Hause (1:4), wie auch auswärts (1:3) eine Niederlage. Gewonnen wurde aber das Hinspiel im Wiesbacher Prowin-Stadion: Am 20. November des vergangenen Jahres ging es dramatisch zu. Recktenwald glich in der 88. Minute für die Hertha per Elfmeter aus; in der Nachspielzeit traf dann aber auf der anderen Seite Andreas Hesslein zum 3:2-Sieg der Gäste von der Mosel.

Pressemitteilung SV Mehring

 

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