Schweicher Ladehemmung jetzt passé?

Mosella erwartet zum Start ein schwerer Brocken

Schweich. Ganze 17 Mal traf die Schweicher Mosella im bisherigen Verlauf der Rheinlandliga-Saison in die gegnerischen Tore. Umso mehr freut es Trainer Jochen Weber, dass es sein Team in den jüngsten Tests mächtig hat krachen lassen.

Im Duell mit dem Perspektivteam der Trierer Eintracht gab es ein 2:2, zuletzt wurden die Bezirksliga-Topmannschaften aus Dörbach und Leiwen-Köwerich mit 5:4 und 7:1 besiegt. "Wir sind auf dem richtigen Weg, schließlich ist es unser erklärtes Ziel, höher zu stehen, früher anzugreifen und mehr Druck auf des Gegners Tor zu entfachen", berichtet Trainer Jochen Weber. Den seit Ende Oktober amtierenden Coach - kurz zuvor hatten sich Verein und Dirk Fengler getrennt - freut es besonders, dass die Offensivkräfte Stephan Schleimer und Markus Oltmanns in den Tests regelmäßig trafen und sich so Selbstvertrauen holen konnten.

Zwei runter, einer hat aufgehört

Während Ismail Omayrat und Alex Schabo in den Kader der zweiten Mannschaft wechselten und Tobias Rohr aufgehört hat, verzeichnete die Mosella im Winter vier Neuzugänge, wovon Martin Klar (vom SV Niederemmel II) und Tolga Dogan (kam aus dem Koblenzer Raum) indes primär den Kader der zweiten Mannschaft zugeordnet werden. Zudem kam Arben Avdija vom FC Espanol Karlsruhe und Clemens Matusche wechselte vom SC Bayer 05 Uerdingen. Der noch für die A-Junioren spielberechtigte Abwehrmann laboriert aktuell indes an Hüftbeschwerden. Zum Start hat es die auf Position 15 notierte Mosella gleich mit einem dicken Brocken zu tun, geht es doch am Samstag zum Spitzenreiter SG Mülheim-Kärlich (Anstoß: 18 Uhr).

Lockrufe der Konkurrenz

"Es ist kein Wunschkonzert. Prinzipiell gilt, dass wir noch annähernd jedes zweite Spiel gewinnen müssen, um den Klassenverbleib zu schaffen. Dass wir auch gegen Mülheim-Kärlich gewinnen können, belegt das 2:1 aus dem Hinspiel", zeigt sich Trainer Weber durchaus optimistisch. Bereits jetzt laufen unterdessen die Planungen für die neue Saison: Der Coach und offenbar auch nahezu der komplette Kader bleiben der Mosella über den Sommer hinaus erhalten. "Wir sind dabei die Weichen zu stellen. Es sieht sehr gut aus - und das, obwohl meine Spieler zum Teil lukrative Anfragen vorliegen haben", so Weber abschließend.AA

 

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