1 Kommentar

Spieler des SV Leiwen-Köwerich stehen unter Beschuss

Schmähvideo nach Sieg gegen Dörbach: Vorsitzender spricht

Leiwen. Der Jubel beim SV Leiwen-Köwerich nach dem 2:1 im Entscheidungsspiel um den Meistertitel in der Fußball-Bezirksliga gegen den SV Dörbach und den Aufstieg in die Rheinlandliga ist relativ schnell verhallt. Ein Schmähvideo im Internet sorgte für viel Ärger. Der Wochenspiegel sprach mit dem Vorsitzenden Werner Jostock.


Was waren für Sie die Gründe für den Aufstieg? Was hat das Team ausgezeichnet?
Ein Mal auf jeden Fall, dass wir seit zwei Jahren mit fast dergleichen Mannschaft spielen uns vor dieser Saison punktuell verstärken konnten und auch unseren Trainer Helmut Freischmidt in Ruhe arbeiten ließen. Die ist eine Einheit geworden, die auch nach Niederlagen Stärke gezeigt hat und so die nötigen Punkte geholt hat. Am Ende im Entscheidungsspiel hatten wir halt auch das Quäntchen Glück...

Was muss in der Rheinlandliga noch besser laufen?
Hier müssen wir noch laufstärker werden, konditionell gut aufgebaut sein für die lange Saison. Natürlich muss die Defensive wie in diesem Jahr stimmen, im Sturm müssen anders wie in diesem Jahr die Torchancen effektiver genutzt werden.
 
Das Endspiel von Wittlich im Rückblick: Wie fatal wäre es gewesen, wenn Ihre Mannschaft auch den dritten Matchball vergeben hätte und nach neun Jahren weiter auf die Rückkehr in die Rheinlandliga hätte warten müssen?
Für den Verein wäre es nicht fatal gewesen, wenn wir dieses Spiel nicht gewonnen hätten. Wir hätten uns in dem Fall für eine weitere Bezirksligasaison aufgestellt und die Saison genauso angenommen, wie die jetzt zu Ende gegangene.

Wie sehen die personellen Planungen aus. Dass Timo Toppmöller aufhört, stand ja bereits länger fest.
Hier sind wir mit unseren, als auch mit externen Spielern in guten Gesprächen, aktuell gibt es noch nichts Spruchreifes.

Welchen Anteil hat Trainer Helmut Freischmidt am Erfolg?
Einen nicht zu unterschätzenden! Er hat aus einer Mannschaft, die vor zwei Jahren fast in die A-Liga abgestiegen ist, ein Team geformt, das zusammenhält –  nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben. Natürlich muss man hier auch die gute Arbeit unseres Betreuers Hans Link, der Helmut bei den meisten Trainingseinheiten und Spielen unterstützt hat, sowie die unseres sportlichen Leiters Bernd Thomas, der Helmut nach außen hin den Rücken frei hält, nennen.

Einige Spieler des SVLK haben bei den Feiern mit dem Schmähvideo, das Dörbacher Spieler und deren -frauen verunglimpft über das Ziel hinausgeschossen. Was sind die Konsequenzen seitens des Vereins?
Hierzu werden wir derzeit keine Aussage treffen. Dies wird erst mal mit den betroffenen Spielern kommuniziert. Die Konsequenzen hierzu werden den Spielern mitgeteilt und werden von Vereinsseite nicht weitergegeben.
Interview: Andreas Arens

 

Dazu die Pressemitteilung des Fußballverbandes Rheinland vom 31. Mai:

 

 

Einleitung eines sportgerichtlichen Verfahrens möglich

 

 

 Bezüglich des kurzzeitig veröffentlichten Handyvideos, auf dem Spieler des SV Leiwen-Köwerich beleidigende Äußerungen gegenüber Spielern und Spielerfrauen des SV Dörbach tätigen, teilt der Fußballverband Rheinland mit, dass der Verbandsrechtswart aufgrund der bislang vorliegenden Erkenntnisse den Vorsitzenden des Verbandsgerichts gebeten hat, die Einleitung eines sportgerichtlichen Verfahrens gegen die am Video beteiligten Spieler zu prüfen.

Artikel kommentieren

Kommentar von Christoph
Danke für die gute Berichterstattung. So etwas wiederliches, was sich einige Leiwener Spieler geleistet haben, habe ich bislang noch nicht erlebt. Diese Spieler muss man sperren und strafrechtlich belangen......

Verkauft: Modehaus Küster bekommt neuen Eigentümer

Mayen. Das Traditionshaus "Modehaus Küster" wird ab Januar 2022 durch einen neuen Eigentümer weitergeführt. Mit dem Start in das neue Jahr 2022 wird das Modehaus Küster Teil der "TEH- Textilhandelsgesellschaft Gruppe", Dortmund, die von dem ehemaligen Managementteam der "SiNN Gruppe" geführt wird. Die Sortimentsgestaltung soll auf Basis des bisherigen Erfolges fortgeführt und weiterentwickelt werden. Zudem sollen alle Mitarbeiter übernommen werden."Die führende Position des Modehauses Küster im nördlichen Rheinland-Pfalz wird uns helfen, das profitable Wachstum der TEH-Textilhandelsgesellschaft voran zu treiben" so Friedrich-Wilhelm Göbel, Geschäftsführer der TEH. "Das seit Jahrzehnten erfolgreiche Modehaus Küster ist eine regional bestens eingeführte Marke mit einem hochmotivierten und qualifizierten Personal, dessen Wert man nicht hoch genug einschätzen kann. Es ist unser Ziel, den Charakter und die regionale Eigenständigkeit und damit auch den Namen zu erhalten, gleichzeitig aber für das Modehaus die Vorteile der Zugehörigkeit zu einer größeren Gruppe zu realisieren." Der Standort Mayen sei kerngesund und man freue sich nun die Attraktivität von Mayen als Einzelhandelsstandort mitgestalten zu können, so der neue Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Göbe.Die bisherigen Eigentümer und Geschäftsführer des Modehaus Küster, Katja Küster- Schmitt und Markus Schmitt erklären dazu: "Die Entscheidung für einen Verkauf des seit drei Generationen geführten Familienunternehmens ist uns nicht leichtgefallen, aber die generelle Marktentwicklung sowie die corona-bedingten Einschränkungen der letzten 1½ Jahre haben unser als Einzelhaus geführtes Unternehmen vor immer größere Herausforderungen gestellt. Die TEH schätzt und versteht unsere Werte, wird alle Arbeitsplätze erhalten und auch der Stadt Mayen, der gesamten Region und den Kunden von Küster die gewohnte Qualität der Beratung und der Sortimente bieten. Die Zukunft des Hauses wird mit diesem Schritt gesichert, was uns außerordentlich freut. Insbesondere der Fortbestand der Arbeitsplätze unserer insgesamt 45 Mitarbeiter/innen lag uns bei dieser Entscheidung sehr am Herzen."Für die Kundinnen und Kunden des Modehauses Küster soll sich keine "fühlbare" Veränderung ergeben, persönliche Betreuung der Kunden und verlässliche, modisch attraktive Sortimente soll auch Basis des Erfolges des neuen Eigentümers werden. Das digitale Einkaufserlebnis wird jedoch in Zukunft an Bedeutung gewinnen, da die TEH Gruppe die interaktive Kommunikation mit allen Kundinnen und Kunden durch eineKunden App unterstützt. Die Kunden App wird im März 2022 eingeführt, durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Küster erläutert und kann bei Bedarf auch auf dem Smartphone der Kunden installiert werden. Alle bisherigen Kundenvorteile und Bonusprogramme werden in der Kunden App fortgeführt. Kurzinfo Modehaus Küster:Seit 1950 ist das Modehaus Küster in Mayen mit derzeit 45 Mitarbeiter*innen für modebewusste Kunden und Besucher die erste Adresse für Fashion, Lifestyle & Trends mit Qualität und Anspruch. Im modernen Ambiente des mit 3000 qm großzügig gestalteten Modehauses im Herzen von Mayen – direkt am Marktplatz gelegen – werden auf 3 Etagen stets die angesagten Modetrends und eine große Auswahl an internationalen Markenkollektionen präsentiert. Die angenehme Einkaufsatmosphäre und die persönliche Kurzinfo "TEH-Textilhandelsgesellschaft mbH":Die TEH- Textilhandel GmbH, Dortmund, ist ein national agierender stationärer Multibrand Textilhändler im gehobenen Preissegment, der eine Konsolidierungsstrategie verfolgt, d.h. durch die Fortführung von bestehenden Textilhändlern und textilen Handelsstandorten wächst. Persönliche Betreuung der Kund*innen, eine mit den Industriepartnern gemeinschaftlich verantwortete Sortimentspolitik und eine geschwindigkeitsoptimierte Logistik sind die besonderen Merkmale der TEH Strategie. Das Führungsteam der TEH besteht ausnahmslos aus langjährig erfahrenen Branchenprofis. In 2022 werden die Standorte Mayen, Göppingen und Bad Kreuznach eröffnet, weitere Standorte sind in Planung.Das Traditionshaus "Modehaus Küster" wird ab Januar 2022 durch einen neuen Eigentümer weitergeführt. Mit dem Start in das neue Jahr 2022 wird das Modehaus Küster Teil der "TEH- Textilhandelsgesellschaft Gruppe", Dortmund, die von dem ehemaligen…

weiterlesen