0:1! Fengler triumphiert mit Mosella an alter Wirkungsstätte

Stadt Trier. Derby-Pleite für den FSV Trier-Tarforst: Am Samstagabend unterlag der von Patrick Zöllner trainierte Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst mit 0:1 gegen den TuS Mosella Schweich.

 

Dabei fanden die Hausherren vor 330 Zuschauern besser in die Partie. Mit Leidenschaft agierte der FSV im Duell mit dem von seinem Ex-Coach Dirk Fengler trainierten Gast aus Schweich. So notierte Tobias Spruck bereits nach drei Minuten die erste gute Möglichkeit, Keeper Marcel Simon lenkte den Ball gerade noch über die Latte. Nach weiteren guten Chancen für den FSV war es jedoch die Mosella, die nach 20 Minuten jubeln durfte. Markus Oltmanns traf. Nur einen Wimpernschlag später folgte fast schon die passende Antwort des FSV. Lukas Herkenroth versuchte sein Glück, doch auch hier rettete der Schweicher Schlussmann (22.). Tarforst drückte weiter, Nicola Rigoni schoss seinen Freistoß knapp neben das Gehäuse (40.).

Viele Tarforster Chancen

Chancen für Tarforst waren auch im zweiten Durchgang da. Während die Tarforster auch in den Schlussminuten dominant agierten, lauerte Schweich auf Konter. Zehn Minuten vor Schluss notierten die Hausherren erneut eine dicke Chance, als Fabrice Schirra nach einem Freistoß nur an den Pfosten köpfte (80.). ''Das Ergebnis ist absolut enttäuschend- gerade, wenn ich auf meinen Zettel schaue und sehe fast nur Tarforster Torchancen. Die Schweicher waren ja eigentlich nur darauf aus gewesen, die Bälle wegzuschießen und mussten zudem auch einige personelle Ausfälle verkraften. Ich denke das Spiel war ganz klar in unserer Hand gewesen - umso bitterer war am Ende die Niederlage. Wenn mich nicht alles täuscht, hatte die Mosella nur zwei richtige Torchancen. Wir schafften es jedoch nicht mit vielen guten Chancen ein Tor zu erzielen'', resümierte Chef-Trainer Patrick Zöllner nach der dritten Niederlage in Serie."Komplett anders", sah sein Gegenüber Dirk Fengler das Match: "Das haben meine Jungs richtig gut gemacht. Sie haben toll gekämpft, hatten die eine oder andere Chance und konnten auch spielerisch phasenweise Akzente setzen." Der dritte Dreier binnen acht Tagen war für den Mosella-Coach umso höher anzusiedeln, als dass kurz vor dem Anpfiff mit Carsten Reis, Alex Schabo und Marc Fußangel weitere drei Spieler ausgefallen waren.

"Realistisch sehen"

Weiter sagte Zöllner: "Wir müssen es schon realistisch sehen. Es konnte ja keiner mehr erwarten, dass wir so eine Saison spielen wie im Vorjahr, zumal nach den beiden Abgängen von Torjäger Patrik Kasel und Florian Weirich. Dass es für uns schwierig wird und das wir in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenzen gehen müssen, wussten wir schon im Vorfeld. Nichtsdestotrotz müssen wir in der Offensive mehr investieren, ansonsten rutschen wir in der Tabelle weiter nach unten''. Weiter geht es für den FSV am kommenden Samstag, 5. September, wenn man in einem weiteren Heimspiel um 18 Uhr die SG Bad Breisig empfängt. Schweich hat es Sonntag, 15 Uhr, mit der SG Malberg/Rosenheim zu tun. Mittwoch, 19.30 Uhr, tritt die Mosella noch im Rheinlandpokal bei Bezirksligist SG Rascheid an.

Mehr: www.fsv-trier-tarforst.de

 

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