1:0 gegen Engers: FSV Tarforst beendet Durststrecke

Decker-Solo bringt den Siegtreffer

Tarforst. Nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge gab es am frühen Samstagabend wieder einen Heimsieg beim FSV Trier-Tarforst zu feiern: In einem sehr guten Match der Fußball-Rheinlandliga hieß es am Ende 1:0 gegen den FV Engers.

Dabei hatten die Hausherren zunächst reichlich Dusel. Die Gäste aus dem Neuwieder Stadtteil starteten stark und entfachten schon gleich nach Anpfiff mächtig Druck. So verbuchte die Elf im grün-weißen Dress bereits schon nach einer Minute die erste Chance, als der Ball nur knapp am Tarforster Tor vorbeiflog. Schnelles Passspiel, aggressive Vorstöße und eine Abwehr die zunächst wie eine Wand wirkte: so agierte Engers anfangs. Erst nach rund 20 Minuten fanden schließlich auch die Tarforster in die Partie, als FSV-Kapitän Dominik Lay nach einer klasse Flanke den Ball nur an das Außennetz lenkte (20.).

Tarforst Mitte der ersten Hälfte im Spiel

Die Höhenkicker waren nun bei der Sache und boten einem starken und quirligen FV Engers bestens Paroli. Eine weitere Möglichkeit aus Tarforster Sicht in Führung zu gehen, ergab sich nach knapp einer halben Stunde, als ein von Josef Schumacher ausgeführter Freistoß haarscharf am Pfosten vorbeistrich (28.). Wiederum Glück hatte Engers kurz vor der Pause, nachdem Benedikt Decker mit einem strammen Schuss in Ex-Zweitliga-Keeper Dieter Paucken seinen Meister fand (42.). Schöne Offensivaktionen, schnelle Konterangriffe und tolle Chancen bekamen die 120 Zuschauer auch in Hälfte zwei serviert. Wie etwa in der 55. Minute, als der FVE nach einem Angriff den Ball nur an die Latte köpfte (56.). Eine Viertelstunde vor Schluss gab es dann doch noch ein Tor. Benedikt Decker legte ein Solo hin und schloss erfolgreich ab. Die Schlussminuten hatten es in sich. Nachdem Tarforst zunächst am 2:0 vorbeischrammte (80.), verbuchte der FVE fünf Minuten vor Ende ein von Edis Ramovic erzieltes Abseitstor.

Das sagt Zöllner

FSV-Trainer Patrick Zöllner bilanzierte: "Ich denke, der torlose Halbzeitstand ging völlig in Ordnung. Beide Teams investierten viel im ersten Durchgang und kamen auch zu guten Chancen, leider ohne Erfolg. Meinen Jungs spreche ich aber ein riesengroßes Kompliment aus. Sie haben heute eine hohe Laufbereitschaft an den Tag gelegt und sich über neunzig Minuten lang gequält und letztendlich auch den Sieg gewollt. Unterm Strich ist dieser Dreier sehr gut für unsere Moral." Weiter geht es für die Tarforster am Sonntag, 17. April, wenn man auswärts um 15 Uhr auf die rund 180 Kilometer entfernte SG Neitersen trifft.

Quelle: www.fsv-trier-tarforst.de

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