3:2 in Morbach: Tarforst macht halbes Dutzend voll

Fußball-Rheinlandligist mit beeindruckender Serie

Stadt Trier. Im vorletzten Spiel des Jahres feierte Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst einen unterm Strich verdienten 3:2-Auswärtssieg beim SV Morbach und fuhr ferner den sechsten Sieg in Folge ein.

 

Auch in Morbach zeigtedie Elf von Trainer Patrick Zöllner guten Fußball. Selbstbewusst und mit breiter Brust trat man im Hunsrück auf. Nach bereits fünf Minuten markierte Nicola Rigoni im Anschluss an einen Abwehrfehler das 0:1. Nach gut einer halben Stunde fast das 0:2, als Marc Picko nur die Latte traf. Picko brachte sich einen Wimpernschlag später erneut ins Rampenlicht. Nicht wegen einem Tor, sondern wegen einer Unsportlichkeit - so sah es zumindest der Schiedsrichter. Tarforsts Blondschopf ''tippte'', nachdem er zuvor wegen eines Handspiels bereits schon mit dem gelben Karton ermahnt worden war, dem Gegner den Ball vor den Füßen weg. Da das Spiel unterbrochen war zeigte er Picko daraufhin die Ampelkarte.

Tarforster Schiri-Kritik

''Eine völlig überzogene Entscheidung'', kommentierte Zöllner das. Nach Wiederanpfiff dominierte zunächst Morbach das Spielgeschehen. In Überzahl machten die Hausherren nach gut einer Stunde dank Florian Galle den 1:1-Ausgleich (66.). Dann dezimierte sich auch die Mannschaft des früheren Tarforster Coachs Dirk Fengler: Kapitän Sebastian Stüber musste mit Rot runter, nachdem er Benedikt Decker als letzter Mann von den Beinen genommen hatte. Für Morbach wurde es nun richtig bitter, als FSV-Urgestein Thorsten Oberhausen den anschließenden Freistoß in die Maschen nagelte. 1:2!

Schumacher erhöht

Tarforst war am Drücker und konnte das Ergebnis zehn Minuten vor Ende sogar noch auf 1:3 schrauben. Dieses Mal dank Josef Schumacher. Zwar kam Morbach kurz vor Abpfiff noch einmal mit dem 2:3 (Dennis Schröder) heran (89.), konnte aber am Sieg der Tarforster nichts mehr rütteln. Stattdessen bekam Stüber nun Gesellschaft: Philipp Frank sah ebenfalls den roten Karton nach einer Schiedsrichterbeleidigung. ''Vor unserem Platzverweis waren wir glasklar das bessere Team. In Unterzahl war Morbach zumindest eine Weile spielbestimmend. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es war eine gute Teamleistung, an die ich gerne in einer Woche im letzten Spiel des Jahres anknüpfen möchte'', so Patrick Zöllner abschließend. Weiter geht es für den FSV am Samstag, 5. Dezember, wenn man im letzten Spiel des Jahres um 17.30 Uhr die SG Eintracht Mendig/Bell empfängt.

Quelle: André Mergener/FSV Trier-Tarforst

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