4:1 gegen Thomm: DJK St. Matthias feiert ersten Saisonsieg

Zwei Rote Karten in der Schlussphase

Stadt Trier. Erleichterung bei der DJK St. Matthias Trier: Im vierten Spiel der neuen Fußball-Bezirksliga-Saison hat das Team um Spielertrainer Bastian Hennen den ersten Dreier eingefahren. Der Sieg fiel mit dem 4:1 (2:0) gegen die weiterhin punktlose SG Thomm/Osburg/Lorscheid noch dazu deutlich aus.

Ehe Dennis Thon nach feiner Einzelleistung und mit platziertem Schuss das 1:0 markiert hatte (genau 100 Sekunden waren da gespielt), hätte es bereits auf der anderen Seite klingeln können:  DJK-Keeper Philipp Beuel rettete aber beim Schuss von Daniel Adam in die kurze Ecke. Die vom früheren Fortuna-Köln-Zweitligaprofi Dirk de Wit trainierten Gäste vom vorderen Hochwald spielten in der Folge zwar gut mit, näher an einem (weiteren) Treffer war indes die DJK. Thon vergab zwei Mal in aussichtsreicher Position (16., 22. Minute), zudem fand Hennen seinen Meister im sehr gut reagierenden SG-Schlussmann Simon Gremmler. Die Lücke fand dann Patrick Dres in der 25. Minute mit seinem 20-Meter-Knaller. Pech für die Vereinigten aus Thomm, Osburg und Lorscheid: Mehdi Zouaghi scheiterte an Beuel (28.), dann standen Pfosten (beim Versuch von Alexander Hoffmann, 35.) und Latte (Zouaghi, 43.) im Wege.

Blang und Simon schrauben Ergebnis in die Höhe

Mehr Fortune im Abschluss hatte die DJK: Der aufgerückte Günter Blang traf in der 57. Minute nach einer präzisen Ecke von Patrick Dres zum 3:0, sechs Minuten später erhöhte Sven Simon auf 4:0. Mehr als der Ehrentreffer durch Spieler-Co-Trainer Daniel Becker (Foulelfmeter, 81.) wollte der SG nicht mehr gelingen. Drei Minuten vor dem Abpfiff hatte Schiedsrichter Philipp Michels aus Lissendorf noch einmal jede Menge zu tun: Nachdem Kevin Dres zum wiederholten Male rüde attackiert worden war, ließ dieser sich zu einem Schubser gegen den zuvor foulenden Daniel Adam hinreißen. Die Folge: Rot für beide!

Das sagen die beiden Trainer

„Wir haben diesmal vom Läuferischen  und von der Einstellung nicht an unseren starken Pokal-Auftritt am Mittwoch gegen Rheinlandligist Leiwen-Köwerich (2:0) anknüpfen können. Das war insgesamt zu wenig“, wusste SG-Coach de Wit. Sein Gegenüber Hennen hätte sich noch etwas mehr Ruhe und Sicherheit nach der relativ frühen 2:0-Führung gewünscht, betonte aber: „Es haben sich alle voll rein gehauen, teilweise auch auf anderen Positionen. Wir wollten den Sieg unbedingt. Das hat man gesehen.“ Sein auf Platz elf hoch gerücktes Team hat es nun am Sonntag, 11. September, 14.30 Uhr, auswärts mit der um zwei Plätze und zwei Punkte besser notierten SG Neumagen-Dhron/Trittenheim zu tun. Die Schützlinge von Trainer Uwe Heinsdorf wussten am Sonntag mit einem 3:1 beim FC Bitburg zu überraschen.   

Pressemitteilung DJK St. Matthias Trier

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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