Angeklagter gesteht direkt

Prozess um versuchten Goldschatz-Raub

Stadt Trier. Schon am ersten Verhandlungstag am Landgericht Trier im Prozess um den versuchten Goldschatz-Raub aus dem Landesmuseum hat der Angeklagte am Dienstag ein Geständnis abgelegt.

Die Staatsanwaltschaft Trier legt dem 28-jährigen Niederländer zur Last, in der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober 2019 mit zwei unbekannten Mittätern versucht zu haben, den im Rheinischen Landesmuseum Trier ausgestellten und aus römischen Goldmünzen bestehenden sogenannten »Trierer Goldschatz« zu stehlen. Nachdem sie über ein Gerüst an der Außenfassade und ein aufgehebeltes Fenster in das Gebäude gekommen waren, begaben sie sich zielgerichtet ins Münzkabinett, um den einzigartigen »Trierer Goldschatz« zu stehlen. Sie brachen die Tür zum Ausstellungsraum auf und versuchten, den Glaskubus über dem Goldschatz mit Vorschlaghämmern zu zertrümmern. Sie scheiterten jedoch an dessen Sicherheitsausstattung. Aufgrund der schnellen Alarmierung der Polizei flohen die Täter unverrichteter Dinge.
Der Angeklagte hatte vor Gericht jetzt durch seinen Verteidiger erklären lassen, er habe bei der Tat »Schmiere gestanden«.

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