Chinesische Botschaft bestätigt Schenkung

Irritationen um Karl-Marx-Statue ein Missverständnis

Stadt Trier. Der chinesische Botschafter in Berlin hat Oberbürgermeister Wolfram Leibe bestätigt, dass die Karl-Marx-Statue, die die Volksrepublik China der Stadt Trier schenken will, eine Initiative seines Landes und ein Zeichen der Freundschaft zwischen China und Deutschland sei.

Botschafter Shi Mingde, der zurzeit wegen eines Kongresses in Peking ist, betonte in dem Telefongespräch, dass die Meldung, nach der die Stadt Trier selbst um das Geschenk gebeten habe, falsch sei: "Es handelt sich hier um ein bedauerliches Missverständnis." Eine überregionale Tageszeitung hatte dies mit dem Verweis auf eine entsprechende Mitteilung der Berliner Botschaft gemeldet.

China will Beitrag leisten

Die Schenkung einer Karl-Marx-Statue an die Stadt Trier anlässlich der Feier des 200. Geburtstages des großen Denkers Karl Marx sei ein Zeichen des Respekts gegenüber der Stadt Trier. Das entspreche auch dem hohen Niveau der chinesisch-deutschen Beziehungen. Ähnlich äußerte sich auch das chinesische Generalkonsulat in Frankfurt: "Die chinesische Seite würde gerne durch die Schenkung der Statue, auf die sich die Stadt Trier auch freut, ihren Beitrag zur Jubiläumsfeier leisten. Wir sind davon überzeugt, dass die Statue eine Bereicherung zum Jubiläumsjahr darstellen und lange für die Freundschaft zwischen den beiden Ländern stehen wird."

Stadtrat beschäftigt sich im April erneut mit Statue

Oberbürgermeister Wolfram Leibe zeigte sich erfreut, dass die Irritationen um das Geschenk ausgeräumt sind. Im April werde sich der Stadtrat erneut mit der Karl-Marx-Statue beschäftigen und sich unter anderem mit dem Standort und der Größe beschäftigen.

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