City Campus und Illuminale faszinieren

Stadt Trier. "City Campus trifft Illuminale" hieß es am vergangenen Freitag (26. September) in der Trierer Innenstadt. Bei der Veranstaltung, die tausende Besucher lockte, präsentierten sich die Trierer Universität und die Hochschule mit verschiedenen Forschungsprojekten der Öffentlichkeit. Die kunstvollen Lichtobjekte der Illuminale umrahmten den City Campus und ließen die Stadt in einem ganz besonderen Licht erstrahlen. Gefeiert wurde an diesem Abend aber auch die Unterzeichnung der Wissenschaftsallianz.

Die rheinland-pfälische Bildungsministerin Doris Ahnen eröffnete zusammen mit OB Klaus Jensen, Uni-Präsient Prof. Michael Jäckel und Hochschul-Präsident Prof. Norbert Kuhn die Großveranstaltung auf dem Kornmarkt. "Licht fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten. Licht hat etwas mit Aufklärung zu tun. Die Illuminale passt also bestens zum City Campus. Es ist nur logisch beide Veranstaltungen zusammenzubringen", sagte Ahnen in ihrer Ansprache.

Wissenschaftsallianz soll Region voranbringen

Bei der Eröffnung wurde auch der Vertrag für die neue Wissenschafsallianz von Repräsentanten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unterzeichnet. Die Allianz will Kräfte zur Stärkung des Wissenschafts-, Wirtschafts- und Kulturstandorts Region Trier bündeln. Sie soll dazu beitragen bestehende Kooperationen nachhaltig zu festigen und neue aufzubauen. Die Allianz will sich drei zentralen Themen-Schwerpunkten widmen. Zum einen der in Trier besonders stark ausgeprägten "kulturellen und (rechts-)historischen Tradition". Die Allianz stellt sich im Themensektor "Gesundheit und demografischer Wandel" aber auch aktuellen und kommenden Herausforderungen gesellschaftlicher Veränderungen. Im Arbeitsfeld "Regional- und Umweltentwicklung" stehen unter anderem Arbeitsmarktstrukturen und Lebensqualität im Fokus. "Die Wissenschaftsallianz ist mehr als ein Netzwerk von Akteuren. Nur durch eine Vielzahl konkreter Projekte kann die Region vorangebracht werden. Die beschriebenen drei Säulen mitsamt den jeweiligen drei strategischen Ausrichtungen dienen dazu, die unterschiedlichsten Ideen und Ansätze in eine klare Struktur zu bringen", sagte Jäckel.

 

 

Forschung hautnah erleben

Bis Mitternacht machten Uni und Hochschule im Rahmen des City Campus Forschung in der Innenstadt erlebbar. Die wissenschaftlichen Präsentationen zeigten dabei die ganze Bandbreite von Forschung und Entwicklung der beiden Bildungseinrichtungen. So gab es beispielsweise eine Ausstellung über die Geschichte der Homosexualität in Deutschlandvon 1871 bis heute zu sehen. In anderen Präsentationen ging es beispielsweise um Filme über die japanische Alltagskultur oder um Alkohol als Heilmittel im Alter. Ein Schwerpunkt der Großveranstaltung war der Partnerstadt Xiamen gewidmet, die einen Tag später beim Partnerstädtefestival "Konstantin lädt ein" im Fokus stand.

Fotos: Greve/Pees

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