"City Royale" sorgt schon jetzt für Furore

Kinofilm von Hobby-Filmemachern startet am 30. September

Stadt Trier. Nach ihrem Riesen-Kinoerfolg "Freck langsam" feiern die Hobby-Filmemacher Michael Schu und Jürgen Becker am 30. September die Filmpremiere ihres neuen Films "City Royale – Wei is pillo".

2010 war das Jahr von Michael Schu und Jürgen Becker. Ihr Film "Freck langsam" in Trierer Mundart entpuppte sich als wahrer Kassenschlager im Trierer Broadway-Kino. Mehr als 22.000 verkaufte DVDs sprechen für sich. Doch das war ihnen noch nicht genug - seit August 2014 drehen die beiden Hobby-Filmemacher wieder an einem neuen Film: "City Royale –Wei is pillo".

Tempo, Action und Gags

Anders als man vermuten könnte, ist "City Royale" keine Fortsetzung ihres Kinoerfolgs "Freck langsam". "Wir haben 2012 angefangen 'Freck langsam 2' zu drehen, waren aber irgendwann ideenlos, sodass wir uns entschieden, ein völlig neues Projekt zu starten", sagt Drehbuchautor Jürgen Becker. Dem Filmgenre Gangsterkomödie bleiben sie allerdings treu. War es 2010 eine Actionparodie über den fiktiven Diebstahl des Heiligen Rocks aus dem Trierer Dom, die so viele Menschen begeisterte, so setzen die Macher in "City Royale" auf Tempo, Action und zahlreiche Gags. Im dreiminütigen Trailer wollen die Hobby-Filmemacher nicht allzu viel vorwegnehmen und machen es spannend: "Wir haben die Witze bewusst noch nicht im Trailer verballert. Die besten Gags erwarten den Zuschauer erst im Film."

Die Story in "City Royale"

In der ältesten Stadt Deutschlands treibt ein Gangsterquartett sein Unwesen. Ihren üppigen Lebensstil finanzieren sie sich durch Banküberfälle und illegale Wetten. Aus Geldnot lassen sie sich auf einen Deal mit dem grausamen Dr. Piro (Dirk Bares) ein – eine fatale Fehlentscheidung. Als das Unheil seinen Lauf nimmt und ihnen auch die Polizei im Nacken sitzt, bekommen sie ganz unerwartet Hilfe.

Neue Möglichkeiten – über 200 Mitwirkende

Die Zahl der Schauspieler hat sich seit 2010 beinahe verdreifacht. Während damals mit circa 70 Darstellern gearbeitet wurde, sind es beim Dreh von "City Royale" über 200. Grund dafür ist eines ihrer Highlights im Film: ein Boxkampf. "Wir brauchten noch Statisten für eine Partyszene und starteten einen Aufruf auf Facebook. Innerhalb von eineinhalb Stunden hatten wir 560 Anfragen, sodass sogar per Los entschieden werden musste, wer mitwirken durfte", so Dominique Koch von Bergers Gastronomie-Unternehmen "Goldener Stern", das den beiden Filmemachern beratend zur Seite steht. Auch die technischen Möglichkeiten haben sich verbessert. Michael Schu, der für Regie, Kamera, Schnitt und Ton zuständig ist, hatte einen Teil des Filmerlöses in eine neue Kamera investiert und freut sich nun in HD-Qualität zu produzieren.

Groß denken

Dass ihre Fans schon der Filmpremiere am 30. September in der Arena Trier entgegenfiebern, zeigen die 120.000 Trailer-Zugriffe innerhalb von 36 Stunden. Die Macher des Films denken groß. Dass auch "City Royale" auf großer Leinwand im Kino zu sehen sein wird, darüber sei mit den Trierer Kinobetreibern im Gespräch und auch über die Ausstrahlung in einem Luxemburger Kino wird nachgedacht. Auf DVD wird es den Film ebenfalls wieder geben. Die Erstauflage startet dieses Mal mit 25.000 Exemplaren.

HS

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