Die Teufel kommen! Derby-Time in der Arena Trier

Stadt Trier. Zum Abschluss der Hinrunde in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga kommt es am kommenden Wochenende (Samstag, 5. Dezember, 16 Uhr, Arena Trier) zum Derby zwischen den Doneck Dolphins Trier und den Rolling Devils aus Kaiserslautern. Für beide Teams heißt es, mit einem Sieg im Kampf um die Play-Offs den Anschluss an die ersten Plätze zu halten.

Die Ausgangslage in diesem Spiel ist klar. Die  Dolphins um Liga-Topscorer und Spielertrainer Dirk Passiwan gehen als Favorit in das Spiel gegen die Pfälzer. Doch Spielertrainer Passiwan warnt vor den Teufeln: „ Sie haben trotz finanzieller Schwierigkeiten eine schlagkräftige Truppe und sind mit drei US-Amerikanern, Kai Möller, Matthias Heimbach und Marc Beissert gut besetzt.“ Die Gäste aus Kaiserslautern waren zu Beginn der Saison in die Schlagzeilen geraten, da im Etat ein Loch in fünfstelliger Höhe klaffte.  Die Entlassung ihres Trainers Clifford Fisher war eine der Folgen. Spieler Taz Capasso übernahm die Regie auch außerhalb des Feldes.

Lauterer sind guter Sechster

Trotz dieser Probleme steht das Team mit vier Siegen und vier Niederlagen auf einem guten sechsten Platz. „Ich glaube, dass sie dieses Jahr um die Playoffs mitspielen können. Daher wird es wohl wie auch gegen München in der letzten Woche ein Spiel auf Augenhöhe. Wir müssen uns optimal auf Kaiserslautern vorbereiten, um zwei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten in Trier zu behalten. Es wird auf die Tagesform ankommen“, so Passiwan, auf den die roten Teufel ein besonderes Augenmerk haben wollen. Das Team aus der Pfalz, weiß worauf es ankommen wird, um in Trier siegen zu können: „Notwendige Voraussetzung für einen Sieg in der Fremde wäre jedoch eine exzellente Defensivleistung gegen die sowohl aus der Mitteldistanz als auch unter dem Korb brandgefährlichen Trierer und vor allem ihren bisher überragend punktenden Oberdelphin Dirk Passiwan“, heißt es im Vorbericht der Rolling Devils. Dass jedoch auch die Trierer vor allem in der Defensive noch eine Schippe drauf legen müssen, zeigte das letzte Spiel gegen USC München.

"Nicht nochmal erlauben"

„Da haben wir einfach über weite Strecken schlecht verteidigt und zu viele einfache Punkte zugelassen. Das dürfen wir uns gegen Kaiserslautern nicht nochmal erlauben. Wir dürfen nicht denken, dass Dirk Passiwan das alles schon regeln wird. Andere Spieler wie Diana Dadzite und Mattijs Bellers übernehmen viel Verantwortung und können auch einen schlechten Tag von Dirk abfedern, jedoch gilt es, in der Defensive kompakt zu stehen“, so Bastian Lütge, Pressesprecher des Vereins.

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Mattijs Bellers, Edgaras Ciaplinskas, Frank de Jong, Florian Ewertz, Alieu Faal, Tracey Ferguson, Valeska Finger, Tommie Gray, Martin Koltes, Dirk Passiwan, Diana Dadzite

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