Dirk Florian tritt an die Stelle von Cristina Cabeza

Miezen-Trainerin bei Duell in Schwaben familiär verhindert

Stadt Trier. Am zweiten Spieltag der Zweiten Handball-Bundesliga der Frauen stehen die Trierer Miezen am kommenden Samstag vor ihrem Gastspiel im 440 Kilometer entfernten Augsburger Stadtteil Haunstetten.

Der TSV Haunstetten geht mittlerweile in seine vierte Saison als Zweitligist, und das, so weiß man auf der Internetpräsenz des TVS zu berichten, "alles ohne teuer bezahlte Super-Torjägerinnen vom Balkan oder aus Finnland". In der Tat sucht man im Kader des TVS vergeblich nach finnischen oder südosteuropäischen Akteurinnen, sondern gewinnt einen jungen und regionalen Eindruck. In die aktuelle Spielzeit erwischte der letztjährige Tabellenneunte einen durchwachsenen Start. Dabei belegt das Team von Trainer Herbert Vornehm mit 6:6 Punkten aktuell ebenfalls den 9. Rang. Innerhalb des vergangenen Spieltages, hatte der TVS bei Spitzenreiter Bensheim/Auerbach mit 32:18 (13:8) das Nachsehen. Mit Annika Schmid, ihrer Nummer 84 im Rückraum, hatte der Gastgeber mit 35 Treffern bisher stets eine zuverlässige Schützin in seinen Reihen. Im ligainternen Sünderranking der Uweiten Bundesliga ist die 32-jährige mit 21 Punkten (berechnet nach Zeitstrafen und Karten) momentan führend.

Houben liegt auf Platz sechs

Beste Mieze in dieser Kategorie ist übrigens Linsey Houben mit 14 Punkten auf Rang sechs. "Das wird keine einfache Partie", so Miezentrainerin Cabeza Gutiérrez, "wenn wir fokussiert sind und unsere Leistung abrufen, ist ein Sieg aber absolut möglich". Ein positives Vorzeichen: Das Miezenlazarett, mit den bekannten Ausnahmen Sattler und Zrnec, ist leer, sodass die Moselstäderinnen mit Bestbesetzung in der Albert-Loderer-Sporthalle antreten können. Cristina Cabeza Gutiérrez, die aus familiären Gründen nicht mit nach Bayern reisen wird, schätzt den TSV als gefährlichen Gegner ein: "Haunstetten deckt sehr offensiv, das kann uns Probleme bereiten, wenn wir nicht die nötige Geduld haben um konsequent auf die Lücken zu gehen".

"Lockerer spielen"

"Wir brauchen mehr Bewegung ohne Ball, um notwendige Räume zu schaffen und zu nutzen", sieht die Spanierin den Schlüssel des Erfolgs, "die Mannschaft muss lockerer spielen". Cabeza Gutiérrez wird am kommenden Samstag durch Dirk Florian vertreten, welcher zusätzliche Unterstützung durch Co-Trainerin Salina Eckelt erhält, und bereits im Vorfeld mit der Mannschaft trainieren wird.

Pressemitteilung DJK/MJC Trier

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