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Dolphins siegen trotz schwachem Spiel gegen Rahden

Stadt Trier. Die DONECK Dolphins Trier haben das letzte Auswärtsspiel der regulären Saison beim bereits feststehenden Absteiger aus Rahden nach einem harten Kampf mit 73:67 (33:30) gewonnen. Es bleibt aber viel Arbeit für das Team von der Mosel in Hinblick auf die anstehenden Aufgaben.

Gegen die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen starteten die Dolphins stark und konnten in den ersten Minuten einen scheinbar komfortablen Vorsprung erspielen. Was dann aber passierte, konnte sich auch Spielertrainer Dirk Passiwan nicht ganz erklären: "Wir haben zu viele Fehler gemacht. Vor allem in der Defensive haben wir dem Gastgeber zu oft freie Räume gegeben, die sie sehr gut genutzt haben. Das, was uns in den vergangenen Wochen stark gemacht hat, haben wir vernachlässigt." Durch eine schwache Defensive und immer wieder fehlender Präzision beim Abschluss kam der Absteiger aus Rahden wieder ins Spiel. Vor allem Christian Gomez mit insgesamt 36 Punkten war immer wieder Gefahrenherd für die Trierer Defensive.

"Schlechtestes Spiel in der Saison"

"Das war heute wohl eins der schlechtesten Spiele in dieser Saison", so ein sichtlich angefressener Passiwan nach dem Spiel, "wir hatten unter der Woche im Training einige Probleme mit Erkrankungen, aber das darf keine Ausrede für das Spiel sein." Bedanken können sich die Dolphins bei ihren beiden "Mädels". In schwierigen und engen Situationen waren es vor allem Diana Dadzite und Mariska Beijer, die die Dolphins immer wieder entscheidend nach vorne bringen konnten, so dass am Ende ein glücklicher und enger Sieg zu Buche stand.

Gerade in Hinblick auf die kommenden Aufgaben, Heimspiel gegen den Tabellenführer RSB Thuringia Bulls und die anstehenden Playoffs gegen den deutschen Meister aus Lahn-Dill, haben die Dolphins noch einiges an Arbeit zu verrichten, damit die bislang starke Saison vielleicht noch gekrönt werden kann.

Kader:

Dirk Passiwan (22), Diana Dadzite (14), Ryan Wright (9), Jack Davey (3), Frank Doesken (n.e.), Correy Rossi (4), Matthias Heimbach (2), Mariska Beijer (19)

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