Dolphins Trier scheiden im Halbfinale aus

Stadt Trier. Für die Doneck Dolphins Trier ist die Saison in der Rollstuhl-Basketball-Bundesliga seit Samstagmittag beendet. Nach einer starken Saison mussten sich die Trierer am Wochenende dem Deutschen Meister, dem RSV Lahn-Dill auch im zweiten Playoff-Halbfinale geschlagen geben. Diesmal hieß es 45:72. Kein Grund jedoch für die Dolphins, enttäuscht zu sein.

"Wir haben eine sehr gute Saison gespielt. Mit unseren Möglichkeiten auf Platz drei der Tabelle zu kommen ist schon sehr stark. Vor allem nachdem wir uns im Winter von drei Spielern aus finanziellen Gründen trennen mussten", bilanziert Spielertrainer und Topscorer Dirk Passiwan die Saison. Am Samstag war man nur mit sieben Spielern zum Duell gegen den amtierenden Championsleague-Sieger gefahren. Dass am Ende die Kräfte nach einer langen Saison nachließen war deutlich zu spüren. Nur zu Beginn des Spiels konnte man dem Favoriten aus Hessen Paroli bieten. Dann zogen die Mannen von Trainer Nikolai Zeltinger davon. Angeführt von den beiden US-Amerikaner Michael Paye und Steve Serio, die an diesem Tag kaum zu stoppen waren. "Dass Lahn-Dill eine starke Mannschaft hat, wussten wir. Wir haben versucht, dagegenzuhalten, was uns im Ansatz auch gelungen ist. Aber wir sind nicht traurig, dass wir in diesem Jahr nicht ins Finale eingezogen sind. Wir haben eine sensationelle Saison gespielt, auf die wir alle stolz sein können. Jetzt haben wir erst einmal Zeit zum durchschnaufen. Und dann gehen wir die Planungen für die nächste Saison an."

Statistik

Passiwan (16), Dadzite (11), Bellers (12), Koltes (0), Ciaplinskas (2), Ferguson (0), de Jong (4) Bester Schütze bei den Gastgebern war Steve Serio mit 21 Punkten. Zuschauer: 1100

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