Dolphins Trier vor schwerem Auswärtsspiel in Zwickau

Rollstuhlbasketball-Bundesligist tritt in Südwestsachsen an

Stadt Trier.  Nach der Niederlage gegen die RSB Thuringia Bulls am vergangenen Wochenende steht das nächste schwere Spiel für die Dioneck Dolphins Trier gegen einen Verein aus Saschsen an (Sonntag, 25. Oktober, 14 Uhr). Mit den BSC Rollers aus Zwickau treffen die Trierer auf einen Gegner, der sich nach einer überraschend deutlichen Niederlage gegen den Aufsteiger USC München zum Saisonstart gefangen hat und punktgleich mit den Dolphins auf Rang drei der Tabelle steht.

Ähnlich wie die Dolphins Trier befinden sich die Gastgeber aus Sachsen im Umbruch und mussten neue Spieler in ihr Team integrieren. Nach dem insolvenzbedingten Neustart in der vergangenen Saison hat sich einiges getan bei den Rollers aus Zwickau. Neuer Name und neue Gesichter bei gleichbleibender Zielsetzung. Dass dies funktioniert, ist nicht immer selbstverständlich. Durch die akribische Arbeit des neuen Vorstandes hat es jedoch bislang gut geklappt. Auch die Niederlage im ersten Spiel der Saison gegen den starken Aufsteiger aus München (57:87)warf das neuformierte Team um Dauerbrenner Rostislav Pohlmann nicht zurück. Mit zwei Siegen gegen Kaiserslautern und Köln konnten sich die Sachsen schnell fangen und stehen im oberen Drittel der Tabelle.

 Von der Spielanlage her ähnlich

„Es wird kein leichtes Spiel für uns“, so Ober-Delfin Dirk Passiwan, „Zwickau ist gut in die Saison gestartet. Wir müssen versuchen, Pohlmann und auch den zweiten Center, Vaytautas Scuca, in den Griff zu bekommen. Beide Spieler sind sehr treffsicher und haben einen guten Schuss. Es wird sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe zwischen zwei Teams, die von der Spielanlage sehr ähnlich sind.“ Spielertrainer Passiwan, der in den letzten Spielen fast Alleinunterhalter seiner Mannschaft war, weiß, worauf es in Zwickau ankommen wird: „Wir haben in der Defensive gar nicht so schlecht gestanden. Allerdings müssen wir in Zwickau damit anfangen, unser Offensivspiel auf mehrere Schultern zu verteilen. Wir haben einige Spieler, die gut punkten können.“

Dadzite fehlt weiter

„In der letzten Woche wurden wir liebevoll als RSC Dirk Passiwan Trier beschrieben. Sicherlich wissen wir, was wir an Dirk haben. Allerdings wissen wir auch, dass wir weitere Scorer in unseren Reihen haben, die allesamt in der Lage sind, ein Spiel zu entscheiden“, so Otmar Passiwan, Vorsitzender des Vereins. Wie auch in der verganegen Woche wird den Dolphins im schweren Auswärtsspiel die lettische Nationalspielerin Diana Dadzite fehlen. Die Lettin bereitet sich in Katar auf ihren Start bei der Behinderten-Weltmeisterschaft vor.

Doneck Dolphins Trier (Kader):

Mattijs Bellers, Edgaras Ciaplinskas, Frank de Jong, Florian Ewertz, Alieu Faal, Tracey Ferguson, Valeska Finger,Tommie Gray, Martin Koltes, Anni Nickels, Dirk Passiwan, Edwin Klein.

Pressemeldung Dolphins Trier

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