Drei Länder, ein Camp: Handballerinnen trainieren gemeinsam

Trier.  Es war ein erster Versuch, ein erster erfolgreicher Versuch, der auch im nächsten Sommer wieder stattfinden soll: Das erste internationale Handballcamp in Trier verzückte nicht nur die 25 jungen Damen aus Frankreich, Luxemburg sowie Trier und Umgebung, auch das Trainerteam wünscht sich eine Fortsetzung des Projekts. An drei Tagen stand der Handball natürlich im Mittelpunkt, aber auch Spaß und gute Laune kamen nicht zu kurz.

 

Eine Handballcamp mal anders: 25 junge Damen zwischen 13 und 17 Jahren, lizenzierte Trainerinnen, eine weibliche B-Jugend aus Metz und drei Tage Handball pur: Das erste internationale Handballcamp in der Arena Trier sorgte nicht nur bei den Jugendlichen für Begeisterung. „Für die Kürze der Zeit haben die Mädels, allen voran Meggie ein super Programm auf die Beine gestellt“, sagte Sportreferent Jörg Hunold von Gastgeber DJK/MJC Trier und ergänzte: „Eine Fortsetzung dieser Veranstaltung, vielleicht auch in einem größeren Rahmen, wäre absolut wünschenswert.“

 Drei Länder unter einem Hut

An drei Tagen (19. bis 21. August) stand nicht nur Handball auf dem Programm, auch koordinative, kognitive und konditionelle Inhalte wurden von den Trainerinnen Mégane Vallet, Esther Mohr und Franziska Garcia sowie Pascal Jacques aus Metz vermittelt. Dabei standen die Übungsleiter vor der großen Herausforderung drei Länder unter einen Hut zu bringen: Mal auf Deutsch, meistens auf Französisch, und zwischendrin auch in Englisch. Verstanden wurde alles und auch der Einsatz stimmte trotz heißer Temperaturen. „Die Mädels haben super mitgemacht, waren am ersten Tag genauso begeistert wie am letzten“, sagte Vallet, die das Camp in Zusammenarbeit mit der MJC und Metz Handball auf die Beine stellte.

"Jeder konnte was lernen"

Neben den Jugendlichen nahmen auch die Trainer vieles mit, führt die Französin weiter aus: „Hier konnte jeder etwas lernen und mitnehmen. Für uns alle war das eine sehr interessante und auch lehrreiche Erfahrung.“ Bedanke wollte sich die 26 Jahre alte Vallet auch bei den beteiligten Sponsoren, „ohne die es bei solchen Veranstaltungen eben nicht geht.“ Die Fleischerei Martin, die Muskelwerkstatt Trier sowie Tri-Sign machten das erste internationale Handballcamp zu einem echten Erlebnis. Freuen durften sich die jungen Damen am Ende auch noch über ein Camp-Shirt sowie Eintrittskarten zu den Spielen der Miezen und des französischen Meisters Metz.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.