Eintracht: Nach 1:1 im Wasgau weiter in die Ortenau

Durchwachsener SVE-Test in Hauenstein

Stadt Trier. Vor dem Start ins Trainingslager spielte der SV Eintracht Trier 05 am Donnerstag Abend gegen den klassentieferen Oberligisten SC Hauenstein 1:1-Unentschieden. Im Stadion am Neding erzielte Patrick Lienhard in der dritten Minute das Trierer Tor. Noch am selben Abend fuhr die Mannschaft weiter in Richtung Ortenau ins Trainingsquartier.

Im Wasgau traf die Eintracht auf einen engagierten Oberligisten. Der SC Hauenstein, der in den beiden Vorsaisons an der Aufstiegsrelegation zur Regionalliga teilnahm, zeigte eine gute Partie. Besonders in der ersten Halbzeit hatte der SVE Schwierigkeiten, die richtige Spielweise zu finden. „Taktisch haben wir uns nicht optimal verhalten und wir hatten zu wenig Tempo in unseren Aktionen“, meinte SVE-Trainer Peter Rubeck nach Spielende. „Allerdings waren einige Spieler platt. Wir hatten in den vergangenen Tagen ein intensives Training.“ Patrick Lienhard hatte die Moselstädter in der dritten Minute in Führung gebracht. Der Treffer wurde über die rechte Seite von Muhamed Alawie vorbereitet. Wenige Minuten später konnten die Hausherren durch einen Foulelfmeter ausgleichen. Maximilian Albrecht verwandelte sicher (8.).

In Hälfte zwei mehr Tempo

In Halbzeit zwei legte die Eintracht ein flotteres Tempo auf den Rasen. „Da hätten wir das Spiel entscheiden müssen. Insgesamt haben wir im zweiten Durchgang besser gespielt“, so Rubeck weiter, der mit Michael Dingels, Florian Riedel und Sebastian Szimayer drei zuletzt verletzte Spieler einwechselte. Schon seit einigen Tagen befanden sie sich im Aufbautraining, jetzt soll das Trio Spielpraxis sammeln. Außerdem stellte sich ein neuer Testspieler vor. Aaron Addo, gebürtiger Ghanaer (zuvor u.a. Ujpest FC und FC Lugano), spielte zunächst im defensiven Mittelfeld und anschließend in der Innenverteidigung. Er wird das Trainingslager in Berghaupten mitbestreiten. Dort erwartet die Mannschaft ein strammes Programm. Bis zum Testspiel gegen die TSG Hoffenheim U23 am Sonntag, 15 Uhr, absolviert das Team fünf Einheiten. „Wir werden viel im taktischen Bereich arbeiten. Aber natürlich möchten wir das Trainingslager auch dazu nutzen, um als Mannschaft noch enger zusammenzurücken“, beschrieb Rubeck den Fahrplan fürs Wochenende.

Statistik:

Eintracht Trier: Keilmann (46. Popescu) – Maurer (46. Riedel), Telch (68. Masselter), Schneider (78. Jacob), Blum (60. Kurz) – Gladrow (46. Szimayer), Dittrich (46. Dingels), Garnier (68. Addo), Anton (46. Heinz) – Alawie (60.Boesen), Lienhard (68. Kinscher)

Tore: 0:1 (3.) Lienhard, 1:1 (8.) Albrecht

Pressemitteilung SV Eintracht Trier 05

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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