Eintracht Trier gegen FCK II zum Siegen verdammt

Fußball-Regionalligist empfängt am Montag "Kleine Lauterer"

Stadt Trier. Zurück in die Erfolgsspur: Das will die Trierer Eintracht am Montag, ab 19 Uhr, unbedingt im Heimspiel der Fußball-Regionalliga Südwest gegen den 1. FC Kaiserslautern II kommen.

"Das wird ein enorm wichtiges Spiel für uns", unterstreicht SVE-Trainer Oscar Corrochano die Bedeutung und baut auf die Unterstützung der Zuschauer als zwölften Mann. "Nach den vergangenen Spielen, in denen wir leider nicht Punkten konnten, stehen wir in der Pflicht." Doch besonders im heimischen Moselstadion zeigte die Mannschaft von Corrochano ansprechende Leistungen. Auch wenn das letzte Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers verloren ging, überzeugte das Team durch stimmungsvolle Siege gegen Pirmasens, Nöttingen und Walldorf. Die Gäste aus Kaiserslautern befinden sich wie die Eintracht derzeit im Tabellenkeller.

"Genügend gute Leute"

Nach einem ordentlichen Saisonauftakt (3:1-Sieg gegen den SVE im Hinspiel) wurden die Pfälzer nach und nach durchgereicht. Auch, weil einige Spieler, wie zum Beispiel Ex-Trierer Robin Koch, in die Profimannschaft hochgezogen wurden. "Man weiß natürlich nicht, mit welchem Personal sie nach Trier kommen. Auf jeden Fall haben sie genügend gute Leute hinten dran", teilt Corrochano seine Einschätzung zur U23. Die Profimannschaft der Pfälzer trifft zeitgleich auswärts auf den TSV 1860 München - das ist auch der Grund für den eher ungewöhnlichen Spieltermin. Potenzielle Problem-Fans des FCK werden so nicht im Moselstadion erwartet, was den Sicherheitsaufwand um einiges geringer ausfallen lässt.

Blum ist zwei Spiele gesperrt

In erster Linie muss sich die Eintracht auf die eigene Leistung konzentrieren. Dazu muss am Montag umgestellt werden, denn Abwehrspieler Michael Blum wurde nach seiner roten Karte beim Auswärtsspiel in Elversberg für zwei Spiele gesperrt (fehlt gegen Kaiserslautern und Homburg). Mit Florian Riedel, der im Training aussetzen musste, ist ein weiterer Defensivspieler fraglich. "Natürlich ist es nicht von Vorteil, wieder umbauen zu müssen. Letztendlich muss aber egal sein, wer am Montag auf dem Platz steht. Wir müssen gewinnen. Egal wie."

Quelle: Eintracht Trier

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