Eintracht Trier geht auch bei der Wormatia leer aus

Kapitän Dingels mit Schulterverletzung ins Krankenhaus

Stadt Trier. Die Talfahrt hält an: Mit dem 0:1 am Dienstag Abend im Auswärtsspiel der Fußball-Regionalliga Südwest beim VfR Wormatia Worms kassierte die Trierer Eintracht bereits die vierte Niederlage im fünften sieglosen Spiel hintereinander. Bitter obendrein: Kapitän Michael Dingels musste mit einer am Abend noch nicht näher diagnostizierten Schulterverletzung in der 35. Minute vom Feld.

In der ersten Hälfte machte die Elf von Steven Jones – einst Schützling vom aktuellen SVE-Coach Peter Rubeck, als er die Nibelungenstädter trainiert hatte – gehörig Dampf. Enis Aztekin, Enis Saiti oder Jan-Lucas Dorow suchten Ein-gegen-Eins-Situationen und brachen gegen eine verunsicherte Trierer Defensive auch immer wieder durch. Worms hatte den Gast im ersten Durchgang vor 1.012 Zuschauern gut im Griff. Chancen waren da zwangsläufig: Aztekin traf den Pfosten (7.), Gopko konnte einen durch ihn selbst eingeleiteten Konter nicht abschließen (9.), Dorow legte lieber noch einmal ab (12.), Saiti per Freistoß (15.) und Flachschuss (38.) sowie Fatih Köksal (22.) scheiterten an Eintracht-Torwart Chris Keilmann, Patrick Auracher und Florian Treske verpassten nur knapp (28.). Wormatia hätte zur Pause führen müssen. Glück, dass die einzige Gelegenheit der Gäste abgefälscht, ein Schuss von Robin Garnier, auf dem Tornetz landete (33.). Dann der Nackenschlag: Nach einem Zweikampf mit Köksal stürzte Dingels so unglücklich, dass der Trierer Kapitän sich eine Schulterverletzung zuzog und mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste.

Rubeck-Elf probiert alles

Der SVE kam offensiver aus der Kabine. Dennoch klappte es nun mit der Wormser Führung. Marco Metzger schlug einen weiten Diagonalball auf Treske, dessen Pass in die Mitte ließ Dorow passieren und Aztekin schoss gegen die Laufrichtung rechts unten ein (60.). Die knappe Führung verteidigten die Wormaten in einem harten Kampf gegen immer offensivere Trierer, die sich noch lange nicht aufgegeben hatten. Richtig spannend wurde es aber erst in den Schlussminuten. Während der eingewechselte Ricky Pinheiro den wohl entscheidenden Konter fahrlässig vergab (88.), ließ der ebenfalls eingewechselte Szimayer zwei dicke Chancen zum Ausgleich liegen. Eher zufällig in Ballbesitz gekommen, brachte er den Ball zwar an Miltner, aber nicht an Johannes Ludmann vorbei (84.) und drosch später nach guter Ballannahme aus wenigen Metern in die Wolken (89.). Tiefes Durchatmen in diesen Szenen, ebenso wie bei einem Freistoß (90.+2) und am Ende der fünfminütigen Nachspielzeit. Weiter geht es für die Eintracht am Samstag, 24. September, ab 14 Uhr, mit dem Heimspiel gegen Astoria Walldorf.

 

Mit Material von Wormatia Worms

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