Eintracht Trier lädt zu Steinbach-Spiel 400 Flüchtlinge ein

Aufsteiger hat sich am Tag vorm Spiel von Trainer getrennt

Stadt Trier. Zum kommenden Heimspiel am Samstag, ab 14 Uhr, gegen den TSV Steinbach (der sich übrigens am Freitag von Trainer Peter Cestonaro getrennt hat, für ihn sitzt zunächst der bisherige "Co" Daniel Bogusz auf der Bank) hat Eintracht Trier 400 Asylbewerber aus dem Flüchtlingsheim in Trier-Euren eingeladen. Bereits im vergangenen April waren 120 Flüchtlinge beim Spiel gegen den FC Nöttingen zu Gast. Nun verteilte der SVE neue Einladungen und stockte die Zahl nochmals auf. Eintracht Trier möchte damit einen Beitrag zur Integration leisten. Fußball verbindet Menschen – Dieses Sprichwort soll am Samstag das Motto sein. „Wir als Verein haben einen sozialen Auftrag in der Region. Es ist für uns selbstverständlich, unseren Beitrag zu leisten. Wir freuen uns, den Menschen ein paar schöne Stunden schenken zu können. Sie haben unheimliche Strapazen und Schicksalsschläge hinter sich, die wir uns in Deutschland nicht vorstellen können“, sagte Jens Schug, Geschäftsführer von Eintracht Trier.

 

 

Für die Flüchtlinge ist die Aktion eine willkommene Abwechslung, wie Martha Byrne-Zaunseder, Sozialarbeiterin in der Aufnahmeanstalt, bekräftigt. "Es gibt mittlerweile immer mehr Angebote für die Flüchtlinge. Zum Beispiel werden Feste und Sporttage angeboten. Die Einladung der Eintracht ist sehr großzügig. Für die Menschen bietet dies Abwechslung und ein Stück weit Normalität im Gegensatz zum Alltag. Zudem können beide Seiten von dem Angebot profitieren. Die Bürger lernen die Flüchtlinge kennen. Gleichzeitig können die Flüchtlinge das neue Land und die Bürger kennenlernen und Scheu ablegen."

SVE bei "Trier läuft" dabei

Darüber hinaus unterstützt der SVE am Sonntag den ersten Trierer Spendenlauf für Bildung und Integration von Flüchtlingen. "Trier läuft!" startet am Sonntag um 11,30 Uhr am Trierer Dom. Eine Runde bemisst 700 Meter. Die Läufer zählen ihre gelaufenen Runden selbst. Am Ende werden die Runden aller Teilnehmer zusammengezählt. Runden werden entweder durch individuelle Spenden oder durch einen großen Sponsor vergütet. Die Eintracht wird mit Jugendmannschaften mitlaufen. Teilnehmen kann jeder, es ist kein Startgeld notwendig. Spenden sind natürlich gerne gesehen. Weitere Informationen gibt es auf www.trierlaeuft.de.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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